Was sind typische Hosting-Dienste?

Der Host ist ein zentraler Server. Er hält die erforderlichen Dienste für den Computer zur Verfügung. Es gibt jedoch verschiedene Hosts. Die typischen Dienste stellen wir Ihnen nun näher vor.

Kostenloser Host

Ein kostenloser Host generiert Geld nicht über die Nutzer. Vielmehr greift er auf andere Quellen zu, zum Beispiel durch Werbung. Allerdings sind solche Hosts für professionelle Webauftritte nicht empfehlenswert, da die Präsentation zu Wünschen übrig lässt. Hinzu kommt, dass die Features und Funktionen sehr begrenzt sind. Sie erhalten nur eingeschränkte Möglichkeiten. Es kann außerdem sein, dass der Betreiber eines kostenlosen Hosts Ihre Daten verkauft, um Geld zu verdienen.

Shared Host

Der Shared Host wird von Kunden geteilt. Verfügbar sind für diese der Speicherplatz, der Prozessor und der RAM. Von Bedeutung ist dabei, wie viele Personen den Server nutzen. Von Vorteil ist es, wenn die Kunden wissen, wie viele andere den Server gemeinsam verwenden.

Zum Hosting gehören zudem SSD- und CMS-Angebote. Diese Offerten sind ähnlich wie das herkömmliche Webhosting. Sie konzentrieren sich allerdings auf schnellere Festplatten, die über einen größeren Speicher verfügen. Mehr RAM kann ebenfalls vorhanden sein, die für gewisse CMS notwendig sind. So gibt es z.B. spezialisierte Webhoster für WordPress. Als Name sei hier z.B. Raidboxes genannt. Die größten Hoster in Deutschland Ionos (ehemals 1&1), Strato ebenfalls zum 1&1 Konzern gehörend wie auch Host Europe, gehört zum amerikanischen Hoster Godaddy bieten ebenfalls spezialisierte WordPress Hosting Pakete.

Empfehlenswert sind dabei SSD-Hostings, da hier das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach besser ist. Solche Festplatten arbeiten wesentlich schneller und sorgen dafür, dass Sie störungslos auf Websites zugreifen können. Das erlaubt darüber hinaus ein optimales Suchmaschinen-Ranking.

Reseller Hosting

Typisch für Hosts sind des Weiteren Partnerprogramme. Bei solchen Unternehmen handelt es sich beispielsweise um Web-Entwickler oder Webdesigner. Sie stellen ihren Kunden dabei ein komplettes Angebot bereit. Auf diese Weise können sie diesen noch einen weiteren Service zur Verfügung stellen. Ein weiterer Vorteil für sie ist, dass sie permanent neue Auftrage von Kunden erhalten, für die sie neue Seiten gestalten sollen.

Managed Hosting

Das sogenannte Managed Hosting eignet sich für alle Kunden, die sich nicht um die technischen Inhalte kümmern möchten, sondern sich auf den Content der Seite fokussieren möchten. Hier können die Nutzer kaum auf die Einstellungen oder den Server selbst zugreifen. Das ist beispielsweise nur mit einem FTP-Zugang möglich. Vorteilhaft bei dieser Variante ist, dass sich der Server perfekt auf die Dienste der Seite einstellen lässt. Diese kann so einwandfrei betrieben werden.

WordPress ist ein Beispiel für diese Art von Host. Sie eignet sich für Sie, wenn Sie das Installieren, Warten und ähnliches lieber abgeben möchten. Allerdings sind diese Dienste wesentlich teurer als andere, sodass Sie hier mehr für den Service zahlen müssen.

Cloud Hosting

Cloud Hosting erfolgt auf einem geclusterten Server. Es hat den Vorteil, dass die Ressourcen nach Anforderung zugewiesen werden können. Das heißt, wie zuverlässig und leistungsstark er ist. Ein weiterer Vorzug solcher Hosts ist, dass die Kosten günstiger sind, da Sie nur für genutzte Dienste zahlen. Cloud ERP ist z.B. ein Thema, welches in den letzten Jahren verstärkt als Cloud Service angeboten wird.

Es gibt beim Cloud Hosting aber auch Nachteile bezüglich der Sicherheit. Darüber hinaus sind die Kosten häufig nicht transparent. Zunächst mag der Preis zwar günstig klingen, was sich jedoch schnell ändern kann. Sind die Zugriffe auf Ihrer Seite ständig hoch, kann der Preis rasch in die Höhe schnellen. Dann wird es teuer für Sie.

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