Archiv der Kategorie: ERP Systeme

Hier geht es um die zahlreichen ERP Systeme der einzelnen Hersteller

Was ist Cloud ERP?

Sie ist in aller Munde die Cloud ERP, doch was ist die Cloud ERP überhaupt? In diesem Artikel beleuchten wir das Thema aus verschiedenen Gesichtspunkten angefangen von der Definition von Cloud ERP über die Funktionsweise bis hin zu den einzelnen Vorteilen als auch den jeweiligen Nachteilen.

Was versteht man unter Cloud ERP?

Bei dem Begriff Cloud ERP handelt es sich um einen zusammengesetzten Begriff aus den Wörtern Cloud und ERP. ERP steht dabei für die Abkürzung Enterprise Ressource Planning Software oder eben kurz ERP Software bzw. ERP System. Andere Namen für Cloud ERP sind ERP on Demand, oder ERP SaaS.

Die Cloud ERP basiert auf der Nutzung von Cloud-Plattformen und Diensten über das Internet in Kombination mit einem ERP System. ERP Systeme bieten zahlreiche unterschiedliche betriebswirtschaftliche Softwaremodule. Sie umfassen Finanz und Rechnungswesen-Module, Module für das Personalwesen, den Vertrieb, Sales sowie zahlreiche weitere Unternehmensbereiche wie z.B. Produktion.

Durch die Auswahl von ERP-Software als Cloud-Service soll der Kauf neuer Hardware und die Pflege und Wartung durch IT reduziert werden was u.a. eine Senkung der Betriebskosten mit sich bringen soll. Hostingmodelle wie man sie bereits sehr gut im Bereich Webhosting kennt sollen dabei geschaffen werden. Die Bezahlung der Dienste folgt dabei auf einer monatlicher Gebühr, welche sich entweder nach User oder auch nach Datenvolumen und Datenverbrauch richtet. Die Cloud ERP richtet sich dabei nicht nur an Start-Ups, sondern auch an bestehende ERP Kunden in unterschiedlicher Unternehmensgröße und aus zahlreichen Branchen.

Welche verschiedenen Modelle gibt es für Cloud ERP?

Bis vor wenigen Jahren wurde ERP Software meist On-Premise (Abkürzung: On-Prem) installiert, d.h. die Installation der ERP erfolgte vor Ort beim jeweiligen Unternehmen, welcher eine eigene IT Landschaft zur Verfügung stellt.

Im Gegensatz dazu lassen sich bei Cloud Computing drei verschiedene Servicemodelle und vier verschiedene Liefermodelle unterscheiden.  Die Servicemodelle sind dabei IaaS (Infrastructure as a Service), PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service). Die vier Liefermodelle von Cloud Computing sind private cloud, public cloud, hybrid cloud und community cloud.

In Zusammenhang mit ERP Systemen in Form der On-Premise Installation kann eine „private Cloud“ aufgebaut werden. Vor allem aus Datenschutzgründen in Kombination mit IT-Sicherheit bevorzugen viele Unternehmen weiterhin diese Möglichkeit.

Die Mischform „Hybrid Cloud“ stellt eine „abgeschwächte“ ERP Cloud Lösung dar und bildet den Zwischenschritt zur public cloud. Bei der Hybrid Cloud-Lösung werden ein Teil der Unternehmensdaten in die Cloud ausgelagert, der andere Teil bleibt dabei im Unternehmen.

Public Cloud stellt dagegen eine vollständige Cloud Lösung dar.
Bei der Community Cloud, handelt es sich ebenso um eine eingeschränkte Cloudlösung bei der ein definierter Nutzerkreis von mehreren Unternehmen bestimmte Dienste nutzt.

Wie funktioniert Cloud ERP?

Da moderne Unternehmen heutzutage sehr komplex aufgebaut sind, muss das Management hinsichtlich der Wahrnehmung der Planungs- und Steuerungsaufgabe durch computergestützte ERP-Systeme flexibel unterstützt werden. Insbesondere in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der Informationen bereitgestellt werden, ein immer wichtigerer Aspekt. Aufgrund der Fähigkeiten, das Unternehmen zeitnah in seiner Komplexität abzubilden, sind ERP Systeme welche sich je nach Bedarf anpassen können in Zukunft kaum mehr wegzudenken. Das Stichwort hierzu lautet „flexibles ERP System“, am besten in Form von ERP SaaS.

Module flexibel hinzubuchen

Im Detail bedeutet dies dass im Gegensatz zu On-Premise Installationen bei Cloud ERP Module flexibel hinzugebucht oder abbestellt werden können. Unternehmen kaufen sich bei Cloud ERP ein Kernsystem, welches um zahlreiche Module aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen erweitert werden kann entweder mit Hilfe von APIs oder mit integrierten Modulen. Im Gegensatz zur On-Premise Lösung erfolgt die Bezahlung auf einer monatlicher Grundgebühr, welche sich nach Nutzer und Funktionen richtet. Für Zusatzmodule aus dem jeweiligen ERP Software Store sind entweder einmalige Einrichtungsgebühren und oder ebenfalls eine Monatsgebühr fällig. Eine meist drei-teilige Kostenstruktur für ein ERP Projekt wie Unternehmen es aus den On-Premise Installationen gewohnt sind, bestehend aus Lizenzkosten, Wartungsgebühr und Customizingaufwand entfällt dabei. Damit Unternehmen flexibel Apps, Module und Funktionen im jeweiligen ERP System Appstore hinzubuchen können, werden Softwarehersteller vermehrt ERP PaaS Lösungen anbieten. Dieser ERP Software Appstore ermöglicht es, dass einerseits Module gekauft werden können und andererseits mit Hilfe von Webservices diese Module in die ERP Software eingespielt werden können.

Grundfunktionen von ERP bleiben bestehen

Die grundlegenden Gedanken und Grundfunktionen von ERP bleiben bei der Cloud Lösung aber weiterhin bestehen. ERP soll Unternehmen helfen vorhandenen Ressourcen optimal zu lenken. Zu den Ressourcen zählen neben den Betriebsmitteln und dem Kapital auch die Mitarbeiter. Durch ERP können diese Ressourcen taktisch und strategisch eingesetzt, gesteuert und kontrolliert werden. ERP umfasst die Organisation aller dispositiven, administrativen und zu kontrollierenden Unternehmens-Tätigkeiten. Durch ERP im Allgemeinen können organisatorische Strukturen und Abläufe optimiert und eine schnellere Anpassungsfähigkeit an Markt-und Unternehmensveränderungen sowie eine Verbesserung von Geschäftsprozessen erreicht werden.

Was sind die Vorteile von Cloud ERP?

Die Cloud-basierten ERP-Lösungen bieten nicht allein den Vorteil, Kapital freizusetzen, sondern garantieren dank ihrer Struktur und dem Hinzubuchen von Funktionen mehr Flexibilität. Die individuelle Anpassung der Cloud-Anwendungen stellt heutzutage kein Problem mehr dar, sodass die Möglichkeit besteht, auch innerhalb kurzer Zeit Chancen in den Wachstumsmärkten wahrzunehmen. Dabei muss nur so viel Kapital kalkuliert werden, als dies auch tatsächlich benötigt wird.

geringere IT Ausgaben

Studien zufolge konnten Organisationen, die ihre Systeme in die Cloud verschoben haben, mehr als 15 Prozent der IT-Ausgaben reduzieren. Dieser Rückgang begründet sich nicht nur mit der Senkung der Kosten für die Rechenzentren, sondern zeigt sich auch in Hinsicht auf die Kosten für das IT-Personal.

schnelle Implementierung

Cloud-Systeme arbeiten schneller, denn die Realisierung nimmt weniger Zeit und Arbeit in Anspruch. Auch besteht keine Notwendigkeit mehr, Kapital für die Modernisierung der Infrastruktur zu investieren.

Die Einführung Cloud-basierter ERP-Systeme beansprucht deutlich weniger Zeit im Vergleich zu den On-Premisee-Lösungen. Da Cloud ERP keine physischen Infrastrukturen benötigt, werden Expansionen in neue Märkte erleichtert. Ist ein neues Unternehmen erfolgreich, kann es mittels Cloud ERP einfach und schnell skaliert werden, um den wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können. Auch bezüglich saisonaler Geschäfte können die Kosten flexibel an das Volumen der Prozesse angepasst werden. Cloud ERP eignet sich ideal um die Produktivität von Unternehmen zu steigern, da viele Routinen automatisiert und eine doppelte Datenerfassung verhindert werden kann.

höhere Effizienz

Cloud-basierte ERP-Systeme sorgen für mehr Transparenz und somit für eine gesteigerte Zugänglichkeit zu Informationen und den Möglichkeiten, Ressourcen einzusparen, wodurch wiederum die Effizienz gesteigert wird. Cloud-Nutzer haben einen Überblick darüber, wie sämtliche Ressourcen in Echtzeit zusammengehen und können dank der optimierten Übersicht über die betriebliche Daten schnellere und bessere Entscheidungen treffen.

Was sind die Nachteile von Cloud ERP

Von einigen Experten wird argumentiert, dass bestimmte Probleme, die mit der Cloud ERP einhergehen bestehen, wie beispielsweise Integrationsprobleme zwischen den einzelnen Modulen. Altanwendungen des Unternehmens werden lediglich in die Cloud verlagert, dadurch jedoch nicht behoben.

Was sind die größten Herauforderungen für Cloud ERP?

Die größte Herausforderung für Cloud ERP liegt bei dem Thema Vertrauen, Datensicherheit, Customizing und schnelle Internetverbindung, vor allem dann wenn der Sitz des Unternehmens oder der Sitz der Niederlassung abgeschieden irgendwo im ländlichen Raum mit entsprechend langsamer Internetverbindung liegt.

Wie entwickelt sich der Cloud ERP Markt?

Auch wenn aktuell noch viele deutsche mittelständische Unternehmen sehr skeptisch gegenüber der Datenhaltung in Netz sind so gehen Experten davon aus, dass der On-Premise Markt schrumpfen wird. Nur noch Großunternehmen mit einheitlicher Struktur werden auf On-Premise setzen. Viele Unternehmen werden zu Cloud ERP SaaS Lösungen wechseln. Studien zufolge sollen Unternehmen bereits im Jahr 2020 mehr für SaaS als für OnPrem ausgeben.

Inventurverfahren- wie lässt sich diese vereinfachen?

Die Inventur ist ein lästiges und zeitaufwendige Verfahren, das gesetzlich vorgeschrieben ist und die sich mit einigen Inventurverfahren deutlich vereinfachen lässt.

Erstmal ist es aber wichtig festzustellen: Was ist eine Inventur? Mit der Inventur wird zu einem festgelegten Zeitpunkt der Bestand von Vermögen und Schulden wertmäßig mit Hilfe einer körperlichen Bestandsaufnahme und Bestandsführung festgestellt.

Inventur des Anlagevermögens ist eine besondere Form der Inventur

Das Anlagevermögen ist bei der körperlichen Bestandsaufnahme besonders schwierig festzustellen. Aus diesem Grund darf ein Verzeichnis zur Listung beim Anlagevermögen geführt werden. Dieses Verzeichnis muss folgende Informationen enthalten:

  • genauer Name des bestimmten Anlageguts
  • das Eingangsdatum
  • die Herstellungskosten bzw. Die Anschaffungskosten
  • der stichtagsbezogene Bilanzwert
  • das Abgangsdatum
  • Geringwertige Anlagegüter:
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter die bis 150 Euro betragen müssen nicht in die Auflistung. Auch Güter die komplett abgeschrieben werden können müssen nicht aufgenommen werden
  •  das immaterielle Anlagevermögen:
  • Verträge dienen als Grundlage für die Aufnahme von immateriellem Anlagevermögen im Inventar
  • Finanzanlagen: Für die Aufnahme von Finanzanlagen als Inventar nimmt man die entsprechenden Kontoauszüge.
  • Forderungen und Verbindlichkeiten: Die Aufnahme dieser Posten als Inventar erfolgt über die Erstellung einer Saldenliste, die alle Salden der Kreditoren- und Debitoren- Kontokorrents beinhaltet.

Welche Inventurverfahren gibt es?

Im Handelsgesetzbuch ( § 241) sind Inventurvereinfachungsmethoden erlaubt. Allerdings müssen diese zu einer Arbeitserleichterung und zur Kostenminderung führen. Zu diesen Methoden zählen die:

  • Stichtagsinventur
  • Stichprobeninventur (§ 241 (1) HGB)
  • Verlegte Inventur (§ 241 (3) HGB)
  • Permanente Inventur (§ 241 (2) HGB)

In einem Unternehmen muss nicht für alle Wirtschaftsgüter dieselbe Inventurmethode angewandt werden. Soweit die Bedingungen es erlauben, können in ein und demselben Unternehmen alle vier Inventurmethoden zur Anwendung kommen.

Wie ist der Ablauf einer Inventur?

Eine Inventur ist eine durchgeführte Bestandsaufnahme des Vermögens und aller Schulden. Laut §240 HGB muss bei Ende des Geschäftsjahres (kann unterschiedlich zum Kalendejahr sein!), bei Neugründung, der Übernahme und beim Verkauf des Unternehmens eine Inventur durchgeführt werden. Es beinhaltet eine körperliche Inventur, durch die Bestandsaufnahme des stofflichen Vermögens in der entsprechenden Stückzahl und eine Buchinventur zur Erfassung von nichtstofflichen Objekten wie Verpflichtungen und Forderungen. Die Anlageninventur beinhaltet die Aufstellung eines Anlagenverzeichnises, in dem Zu- und Abgänge aufgelistet sind. Geschäftsführer vereinfachen die Vorgänge durch einen jährlichen Inventurkalender, der die Termine nennt und die Inventurverantwortlichen bestimmt. Der Inventurverantwortliche klärt Fragen zur Planung und Durchführung der Inventur und bereitet der Inventurformulare vor.

Die Inventurplanung beinhaltet:

  1. Zeitplan
  2. Sachplan
  3. Personalplan

1. Zeitplan der Inventur

Der Verantwortliche entwirft für seinen Bereich ein Konzept zum Ablauf von Vorbereitungen und den Durchführungen der Inventur. Er legt auch fest, wie viel Zeit die Aufnahme der Daten vereinnahmen darf. Dazu gehört die Information Kunden und der Geschäftspartner zur laufenden Betriebsunterbrechung. Die dafür benötigten Belege sollten im Vorfeld fortlaufend nummeriert und vollständig sein. Eine Überprüfung der Belege vor sowie nach der Inventur muss erfolgen.

2. Sachplan der Inventur

Der Leiter stellt einen Plan zu den Organisations- zu Inventurbereichen auf. Darin werden Gebiete deutlich bestimmt und doppelte oder lückenhafte Aufzählungen vermieden. Die einzelnen Aufnahmeorte sind dabei in einem Verzeichnis gelistet. Der Inventur unterliegen Lager- und Verkaufsräume, Verkehrsflächen, Büros und Produktionsstätten, die der Inventurverantwortliche einteilt.

3. Personalplan der Inventur

Im Bereich umfasst die Planung die Bereitstellung von Personal sowie die Leitung und Überwachung der Mitarbeiter. Der Verantwortliche gibt detaillierte Arbeitsanweisungen an seine Mitarbeiter aus. Die Inventur erfolgt im Vier-Augen-Prinzip durch einen Ansager und einen Schreiber. Das Personal bekommt festgelegte Aufnahmeorten zugewiesen. Manipulationen werden durch den Einsatz von Aushilfskräfte umgangen, die in die Arbeit und den Bereich zugeteilt und angelernt werden.

Schriftlich niedergelegt werden die Namen der Mitarbeiter in der Funktion der:

  • Zähler
  • Schreiber
  • Kontrolleure

Ein firmeneigener Mitarbeiter wird pro Inventurteam bei der Arbeit eingesetzt und ist anwesend.

Inventurverfahren die eine Inventur vereinfachen

a. Stichtagsinventur

Die Stichtagsinventur schreibt die Durchführung einer Inventur innerhalb von zehn Tagen vor oder nach einem bestimmten Bilanzstichtag vor. Bestandsveränderungen auftreten, werden anhand von Belegen in ihrer Höhe, Menge und Wert fortgeschrieben und wenn nötig zurückgerechnet.
Drei Monate vor und zwei Monate nach dem Stichtag ist es erlaubt die Inventur aufzuführen. Dabei müssen die Bestandsänderungen mit Wertangabe zurückgerechnet oder fortgeschrieben werden.

b. Permanente Inventur

Die permanente Inventur ist eine laufende Erfassung der Bestandsveränderungen. Die auf Lager befindlichen Vorräte sind demnach jederzeit zu erkennen. Zusätzlich muss einmal im Jahr der Abgleich zwischen dem tatsächlichen Bestand mit dem Buchbestand erfolgen.

c. Stichprobeninventur

Die Stichprobeninventur erfolgt durch ein statistisches Verfahren und dient zur Berechnung des Gesamtbestands, nachdem die stichprobenartige Zählung der Lagervorräte erfolgt ist.

Abschluss einer Inventur

Zum Abschluss der Inventurdurchführung ist der Verantwortliche verpflichtet eine geordnete und natürlich vollständige Ablage aller Belege durchzuführen.

Inventur & Bestandsführung mit ERP Software

Nur wenige Unternehmen machen Ihre Inventur oder Bestandsführung auf Basis von Papier & Stift. Denn mit der richtigen ERP Software liegen die Inventurdaten bereits in Rohform vor und müssen nur noch entsprechend vorbereitet, aufbereitet und überprüft werden. Hierfür werden im Rahmen der Eröffnung der Inventur im ERP System Zähllisten erstellt und entsprechend ausgedruckt, die Zählungen erfasst und entsprechende Bewertung der Menge als auch des Preises vorgenommen. Je nach ERP Software stehen dabei unterschiedliche Inventurverfahren zur Verfügung. Auch das genannte Inventurverfahren der permanenten Inventur/ regelmäßige Inventur lassen sich mit den gängigsten ERP Software Lösungen abbilden. Hier wird bei Start die Lagerverwaltung entsprechend auf die regelmäßige Inventur eingestellt. Die Einstellung erfolgt dabei je nach ERP System auf Artikelgruppen oder nach Lager Unterebene, zudem kann man auch der jeweiligen Gruppe oder Ebene einen Zyklus mitgeben, in welchen Abstand die Inventur durchzuführen ist und von welchen Mitarbeiter. Der Mitarbeiter kann dabei per Alarm erinnert werden. Die SAP Business One Inventur bildet die Anforderungen ebenso ab wie die abas ERP Inventur oder andere ERP Softwareanbieter mit der Funktion der Inventur.

SAP Testdaten

Wer schon mal eine SAP Schulung besucht hat, kennt das Phänomen. Man sitzt vor einem SAP Schulungssystem, welches nicht wirklich mit Daten gefüllt ist und somit nicht der Realität entspricht. Gleiches gilt auch wenn die eingesetzte SAP Lösung einer Transformation ausgesetzt ist.

SAP Testdaten auf Basis des Livesystems

Mit ein paar Daten, welche manuell und mit hohem persönlichem Aufwand eingegeben werden, kann natürlich nicht die Realität nachgebildet werden. Wer die Tests mit sensiblen Kundendaten aus dem SAP Livesystem durchspielt, der spiegelt zwar die Realität deutlich besser wieder, ist aber einem großen potentiellen Datenmissbrauch ausgesetzt.
In diesem Fall hilft es, wenn man sichere SAP Testdaten mit guter Qualität bei vollem Datenschutz erhält. Solche Daten bietet z.B. das Produkt SNP Data Provisioning & Masking. Es maskiert und anonymisiert ERP Daten aus dem Livesystem, welche anschließend für die Test- oder Trainingsumgebung verwendet werden können. Durch die Business-Objekt basierte Selektionsmethode können zudem ausgewählte SAP Daten für die Maskierung ausgewählt werden. Diese spezifischen Daten können für die Reproduktion von Testszenarien im Entwicklungsbereich oder aber auch für die Schulung der Supportmitarbeiter verwendet werden.
Grundsätzlicher Vorteil der Data Provisioning & Masking Anwendung ist es, dass mit Hilfe der Daten des Livesystems, Sandbox- und Projekt Systeme aufgebaut werden können, ohne dass dabei schützenswerte Daten für die Entwicklungssysteme genommen werden. Als Basis dienen letztendlich die Daten des Livesystems, welche aber entsprechend maskiert und anonymisiert werden.
Hergestellt wurde die Softwareanwendung Data Provisioning & Masking von der SNP AG. Die SNP AG, ausgeschrieben als Schneider-Neureither und Partner, wurde im Jahr 1994 gegründet und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter in Europa, Südafrika und USA. Mit einem Umsatz von 27 Millionen Euro im Jahr 2012 und Hauptsitz in Heidelberg, ist sie seit 2003 im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Weitere Produkte

Neben dem Produkt zum Erhalt von SAP Testdaten „Data Provisioning & Masking“, bietet die SNP AG zahlreiche weitere Produkte an, damit IT Landschaften schneller und wirtschaftlicher an neue Rahmenbedingungen angepasst werden können. Dazu zählt neben dem Produkt SNP Transformation Backbone, eine Software, welche die Änderungen automatisiert analysiert und standardisiert umsetzt auch der SNP Dragoman, ein Tool zur Übersetzung von Eigenentwicklungen, und zusätzlich auch die SNP Business Process Analysis. Dieses Tool ermöglicht neben der Dokumentation der Prozesse auch die Optimierung und Harmonisierung dieser.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der SNP AG

ERP Software Anbieter in der Schweiz

Die Schweiz, das Land von Heidi & Co ist nicht nur wegen dem sehr bekannten Kräuterbonbon bekannt, sondern zahlreiche Industriezweige und Firmen sind dort ansässig. Wussten Sie z.B. dass es in der Schweiz im Jahr 2012 im Gesamten 572‘000 Unternehmen gemäß der Statistik vom Bundesamt für Statistik (BFS) gab? Diese Unternehmen größtenteils im Dienstleistungsgewerbe tätig, beschäftigen dabei 4,9 Mio. Personen. Gemessen an der Beschäftigtenzahl weitere wichtige Branchen sind Industrie und Gewerbe mit 1.1 Millionen Beschäftigten und die Branche Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei mit 165.000 Beschäftigten. Vergleicht man den Schweizer Unternehmensmarkt mit dem deutschen Unternehmensmarkt so kann man mit einem Faktor von 4 kalkulieren, d.h. der deutsche B2B Markt ist auf Basis der Anzahl der Unternehmen viermal so groß wie der Schweizer B2B Markt

Was haben diese Zahlen mit Unternehmensoftware zu tun?

Vielleicht stellt sich jetzt der ein oder andere Leser unseres Blogs add-one-business.de die Frage was diese Zahlen eigentlich mit Unternehmenssoftware oder mit dem Thema ERP Software Anbieter in der Schweiz zu tun haben? Die Antwort hierzu ist relativ einfach – die Zielgruppe von Unternehmens-Software Anbieter sind klassischerweise Unternehmen. Je größer und stärker fragmentiert die potentielle Zielgruppe ist, desto mehr können sich sogenannte Industrie- & Branchenlösungen am Markt durchsetzen

Einer der größten Herausforderungen im Schweizer ERP Markt

Nicht nur gesetzlichen und bilanziellen Vorschriften sind große Herausforderung im Enterprise Resourse Planning Systemmarkt, sondern auch die Sprache, angefangen von der Benutzersprache bis hin zu den Sprachkenntnissen der Mitarbeiter in Marketing, Vertrieb und Support. In der Schweiz müssen sie hier annähernd drei Sprachen zur Verfügung stellen, angefangen von deutsch, über französisch bis hin zu italienisch.

Welche ERP Software Anbieter in der Schweiz gibt es?

In der Schweiz haben Sie ein ähnliches Softwarehersteller Bild wie in den anderen europäischen Staaten auch. Auf der einen Seite sind hier die sogenannten Value added resellers (VAR) zu nennen, welche auch als Vertriebspartner bezeichnet werden. Diese nutzen eine Unternehmenssoftware von einem Kooperationspartner, welcher der Hersteller der Software ist. Aufgabe der VAR ist es die Mittelstandssoftware zu verkaufen und es beim Kunden zu implementieren. Weitere Aufgaben und Tätigkeiten von VAR sind Support- & Schulungsdienstleistungen. Teilweise entwickeln sie auch Addon Lösungen, sogenannten Zusatzlösung auf Basis der eingesetzten Software. Vor allem größere und bekanntere ERP Hersteller haben sich solch ein VAR-Netzwerk geschaffen. So wird z.B. abas ERP durch bytics, SAP Business One durch MEPA Data, Microsoft Navision durch alpha solutions oder opacc durch Stämpfli all media vertrieben.
Auf der anderen Seite gibt es die „reinen“ Softwarehersteller, welche im Direktvertrieb und ohne Zutun von VAR das System entwickeln, vertreiben, installieren und supporten. Vor allem bei kleineren ERP-Herstellern ist dies der Fall.

Fazit zum Schweizer ERP Markt

Viele ERP Software Anbieter in der Schweiz gibt es definitiv. Um einen schnellen Überblick zu gewinnen, kann man auf sogenannten ERP Select Seiten zugreifen, aber auch ERP Studien geben immer einen guten Überblick über den Softwaremarkt. Beispielhaft namentlich genannt für eine ERP Auswahl Webseite sei hier topsoft. Diese geben einen schnellen Überblick über eine Vielzahl an Anbieter.

SAP Beratung cbs

In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Welt der SAP Beratung ein Stück näher bringen und Ihnen eine der zahlreichen Beratungsfirmen für die ERP Software vorstellen.

Der SAP Beratungsmarkt

Der Arbeitsmarkt für SAP Berater ist mehr als attraktiv, denn annähernd jedes Großunternehmen setzt die ERP Software aus Walldorf in seinem Unternehmen ein. Zudem gewinnt auch der Markt im KMU Segment immer mehr an Bedeutung. Wie in zahlreichen Studien zu lesen ist, gewinnt dadurch auch der IT Service Markt, hier geht es um die Themen Beratung, Consulting und Customizing der ERP Software, immer mehr an Bedeutung. Annähernd 20% des deutschen Consulting und Beratungmarktes wird aus finanzieller Sicht für diesen Bereich ausgegeben. Die Leistung der SAP Berater beginnt dabei bei der klassischen Prozessberatung, über die Installation und Anpassung (hier wird in SAP Sprache von Implementation und Customizing gesprochen) hin zur Integration von Drittsystemen.

Arten der SAP Beratungsfirmen

Sieht man sich die zahlreichen SAP Beratungsfirmen an, so kann man diese grob in drei Kategorien unterteilen. Einerseits die klassischen und bekannten Beratungshäuser, welche in einem Segment „SAP Beratung“ anbieten, andererseits die Hardwarehersteller, welche ihr Portfolie um das SAP Dienstleistungsgeschäft erweitern und letztendlich die SAP Software Unternehmen, welche auf das Thema fokussiert sind und meistens den Zusatz: “ Sales und Service Partner“ tragen.

cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH

Mit Sitz in Heidelberg und somit in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz der SAP AG sitzt die cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH, welche die drei Beratungsfelder Corporate Business Solutions, System Landscape Transformation und Processes& Applications anbietet. Ausgezeichnet u.a. bei kununu als TOP Company bietet das Unternehmen nicht nur ein SAP Trainee Programm sondern zahlreiche weitere und attraktive Angebote. Das SAP Trainee Programm dauert dabei 4 Monate und findet in Heidelberg statt. Mit Trainingssprachen in Deutsch und Englisch umfasst das SAP Trainee Programm nicht nur interne und externe Schulungen, sondern es werden auch Best Practices und Erfahrungswissen aus der Praxis geteilt. Zu guter Letzt ist noch zu erwähnen, dass das SAP Trainee Programm bei erfolgreichen Bestehen mit einer SAP Zertifizierung der SAP Academy endet.

Was macht ein SAP Solution Manager?

Dass die SAP Software aus Walldorf neue IT Produkte kreiert ist jedem klar, doch was genau hinter dem jeweiligen IT Produkt steckt und was dessen Aufgabengebiet ist, ist vielen mehr oder weniger klar. In diesem Artikel möchten wir nun den SAP Solution Manager vorstellen und auf seine einzelnen Bereiche eingehen.

Die Funktionen des SAP Solution Manager

Spannend wird es, wenn man sich das Aufgabengebiet des SAP Lösungsmanagers ansieht, denn beim SAP Solution Manager handelt es sich um eine Sammlung bestehend aus SAP Werkzeugen, Inhalten und SAP Services, welche sowohl eine reibungslose Einführungsphase als auch einen „schmerzfreien“ dauerhaften Betrieb gewährleisten sollen. Grundsätzlich geht es darum, dass mit Hilfe des SAP Solution Managers, welcher seit 2006 am Markt ist, dass Application Management erleichtert werden soll. Mit der aktuellen Version 7.1, dass auf der Version 7.0 und einem in 2008 veröffentlichten Enhancement Package 1 basiert, können Anwender nicht nur Wartung und Upgrades organisieren, sondern auch das Incident Management, das Change Request, das System Monitoring oder auch das Test Management durchführen. Weiterhin stehen Funktionen zur Visualisierung von IT Service Prozessen zur Verfügung. Diese IT Service Prozesse sind dabei stark an dem IT Infrastructure Library, der Standard im IT-Geschäftsprozessmanagement, auch kurz als ITIL bezeichnet, ausgelegt.

Kosten für den SAP Solution Manager

Kurz gesagt ist die Software an sich kostenlos. Für die Installation und Konfiguration sind sofern es nicht intern gemacht wird oder gemacht werden kann und folglich ein Beratungsunternehmen beauftragt werden soll fallen Beratungskosten an. Obwohl die Zusatzfunktion an sich in dem jährlichen Wartungskosten inkludiert ist, nutzen dennoch viele Unternehmen diese Funktion nicht, da eine Installation Expertenwissen erfordert.

SAP Solution Manager 7.1

Im Detail stehen im Rahmen des Solution Manager 7.1 folgende Funktionen zur Verfügung. Change Management Technical Operations Service Desk Change Control Management Change Request Management Test Management Business Intelligence Monitoring Landscape Management Database

Preise und Kosten

SAP Business One bietet ein Preis Leistungs Verhältnis, dass Dank dem Starter Paket schon bei 990 Euro beginnt. Wer als kleines Unternehmen noch seine Buchhaltung mit Tabellenkalkulationsprogrammen durchführt, sollte sich Gedanken machen, ob er nicht in ein ERP System investiert, welches nicht nur ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet sondern zudem die täglichen Arbeiten vereinfacht. Doch aufgepasst bei dem Preis,der nur als Lockangebot dienen kann! Wie im mittelständischen Segment üblich finden sich die Projektsummen bei 50.000 Euro+ wieder.

SAP Business One für Kleinstunternehmen

Die SAP Business One Software bietet für Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen einen kostengünstigen Einstieg vor allem durch das Starter Paket. Sollte das Unternehmen wachsen, so ist es ohne weiteres möglich, dass die ERP Software mitwächst. Der Einstieg ist dabei für 990€ pro Lizenz möglich. Das Angebot gilt dabei für bis zu 5 Benutzer. Das Starter Paket beinhaltet die Basisvariante von Business One, welche für bis zu maximal 5 User gekauft werden können. Die ERP Software beinhaltet alle Softwarefunktionen, welche Startup Unternehmen benötigen angefangen vom Buchhaltungsprogramm bis hin zur Lagerverwaltung. Im Detail beinhaltet die Firmen Software Business One Funktionen für die Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Buchhaltung, Bankenanbindung, Kundenverwaltung und eine Reihe von Standardschnittstellen wie z.B. DATEV und ELSTER Schnittstelle und Microsoft Outlook Integration.

SAP Business One Mittelstand

Für mittelständische Unternehmen ist SAP Business One auch bestens geeignet, denn sie bietet nicht nur einen kostengünstigen Einstieg in die ERP Welt, sondern kann dank ihres variablen Lizenzkaufes und dem Addon Ansatzes sehr viele Anforderungen von mittelständischen Unternehmen abbilden. Die Mittelstandssoftware ist zudem in 90 Ländern und 20 Sprachen verfügbar und kann innerhalb von 8 Wochen im Betrieb eingeführt werden. Diese kurze Einführungszeit führt dazu, dass der Mittelstandsbetrieb die Vorteile der Firmen Software sehr schnell nutzen kann und dass sich die anfängliche Investition sehr schnell amortisiert.

Preise und Kosten für SAP Business One

Die Kosten für die Umsetzung der Firmen Software setzen sich grundsätzlich aus mehreren Komponenten zusammen. Die Komponenten, welche den Preis als auch die Kosten beeinflussen sind dabei einerseits die Anzahl der Lizenzen, der Aufwand für die Installation und Anpassung, der Aufwand für die Altdatenübernahme und letztendlich der Aufwand für die Schulung der zukünftigen Business One Anwender. Grundsätzlich hängen die Kosten vor allem von der Größe des Unternehmens und den spezifischen, kundenindividuellen Anforderungen ab. Sollte eine individuelle Softwareentwicklung notwendig sein, kann dies nochmals den Preis deutlich nach oben treiben. Aus diesem Grund bietet es sich an, nach fertigen und meist kostengünstigeren Zusatzlösungen für die Firmensoftware zu suchen.

SAP Kosten online berechnen

Mit den notwendigen Informationen können die SAP Kosten sehr schnell online berechnet werden.

Der Preis der Lizenzen

Hier sind zwei Arten von Lizenzen für jeden Benutzer zu unterscheiden. Einerseits gibt es die Professional User Lizenz und andererseits die Limited User Lizenz. Beide Arten der Lizenzen unterscheiden sich insofern, dass die erstgenannte Lizenz „ Prof User Lizenz“ einen Vollzugriff auf alle Module der SAP Mittelstand Software hat und die letztgenannte Lizenz „Limited User“ nur auf ausgewählte Module der Mittelstandsoftware Zugriff hat. Unlimitierten Zugriff auf alle Funktionen und Bereiche gewährt somit die „Prof-User-Lizenz“ , mit einem Basispreis von 2500 Euro (Stand 2009). Für den eingeschränkten Zugriff mit Hilfe der „Limit-User-Lizenz“ ist ein Preis von 1250 Euro pro Lizenz zu bezahlen. Die „Limit-User-Lizenz“ ist dabei in den Varianten Finanzwesen, Logistik oder CRM verfügbar. Zudem wird für jede Lizenzart eine „MS SQL-Benutzer –Lizenz benötigt, welche für einen Preis von 240 € gekauft werden kann.

Beratungskosten für die Mittelstand Software

Entscheidend ist hier die Größe des Unternehmens und die individuellen Kundenanforderungen. Ist ein kompliziertes System mit komplexen Anpassung und vielleicht die Migration von Daten erforderlich, so kann dies dies die Beratungskosten mehr oder weniger stark beeinflussen. Soll jedoch eine Standardlösung eingeführt werden, so ist dies relativ schnell und ohne große Beratungskosten möglich.Die Kosten für die Beratung liegen in Abhängigkeit der Kenntnisse des Beraters bei ca. 1000 Euro pro Tag (Stand 2009)

Schulungspreis

Anwender werden meist durch kompetente Berater vor Ort, also im mittelständischen Unternehmen geschult. Alternativ bietet es sich auch, dass die Mitarbeiter an einer SAP Business One Schulungsakademie teilnehmen. Die Ausbildung erfolgt dabei meist in einer kleinen Anzahl in verschiedenen Funktionsbereichen wie z.B. Administration, Finanzwesen oder Jahresabschluss. Zu einem erschwinglichen Preis von ca. 990 Euro pro Teilnehmer für 3 Tage SAP Business One Schulung erhalten Mitarbeiter in den Schulungsräumen des SAP Partners die notwendigen Informationen. Eine Teilnahme an einer Schulungsakademie bietet sich vor allem vor der Einführung der Firmen Software an um vorab Kompetenzen auf Seiten des Unternehmens aufzubauen. Auch nach der Einführung der Firmensoftware bietet sich eine derartige Schulung für ausgewählte Mitarbeiter in speziellen Funktionen an. Während der Einführung empfiehlt es sich nicht nur aus Kostengründen eine Vor-Ort-Schulung beim Unternehmen durchzuführen.

Wartungskosten

Die jährlichen Instandhaltungskosten, auch als Wartungskosten bezeichnet, werden auf der Grundlage der Lizenzkosten berechnet. Grundsätzlich müssen Sie mit einem Durchschnitt von 20% der Anschaffungskosten der Lizenzen rechnen.

Kosten einer einfachen Installation

Die Kosten für eine einfache Installation von SAP Business One betragen ca. 15.000 Euro und setzen sich aus 4 Lizenzen mit einer Umsetzung von 1 Woche zusammen. Im Detail handelt es sich dabei um eine einfache Konfiguration ohne Altdatenübernahme für ein Dienstleistungsunternehmen, das einen Jahresumsatz von ca. 2 Millionen Euro erzielt.

Kosten einer Standardinstallation

Für eine Standardinstallation z.B. für ein Großhandelsunternehmen mit einem Jahresumsatz von ca. 10 Millionen Euro und 8 Usern (Anwender) sind bei einer Einführungszeit von ca. 4 Wochen mit Kosten (Beratungkosten+Lizenzkosten) von ca. 35.000 Euro zu rechnen. Neben der Grundinstallation beinhaltet das Projekt dabei auch die Anpassung von Berichten und Formularen sowie geringer Anpassung von Schnittstellen.

Kosten einer komplexen Installation

Für die Einführung einer komplexen SAP Business One Installation sind ca.70.000 Euro zu kalkulieren. Die Projektlaufzeit beträgt dabei ca. 3 Monate. Eine komplexe Installation von SAP Business One kommt z.B. für ein Fertigungsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 Millionen Euro und 20 Lizenzen vor. Das Projekt beinhaltet dabei nicht nur Anpassungen im Bereich Finanzwesen und Berichtswesen, sondern auch verschiedene Anbindungen wie z.B. DATEV Schnittstelle oder Microsoft Outlook Integration. Daneben wird im Rahmen des Projektes ein Addon für die Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung installiert und entsprechend angepasst. Auch erfolgt im Rahmen der komplexen SAP Business Installation ein Datenimport aus dem bestehenden alten ERP System. Weitere Informationen zu der SAP Mittelstandslösung finden Sie auch auf folgenden Seiten: – Business One Module und Funktionen im ÜberblickSAP Business One Lizenz Kosten

SAP Business One und SEPA

Mit Wirkung zum 01.02.2014 wird die Single Euro Payments Area nun Wirklichkeit. Um SAP Business One und SEPA nutzen zu können sind einige Änderungen im ERP System notwendig, welche wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

Was ist SEPA?

SAP Business One SEPA
SAP Business One SEPA

Die Abkürzung steht für Single Euro Payments Area oder auch Einheitlicher Euro Zahlungsverkehrsraum, der die bargeldlose Zahlung im europäischen Raum vereinfachen soll, indem das Bankwesen standardisiert werden soll. Im Detail hat SEPA eine Reihe von Zahlungsprodukten hervorgebracht, angefangen von der SEPA Überweisung über die SEPA Kartenzahlung bis hin zur SEPA Lastschrift.

Änderungen durch SEPA Anforderungen

Aufgrund der neuen SEPA Vorschriften sind nun einige Änderungen für Unternehmen zu verzeichnen, welche teilweise erheblichen Einfluss auf die Liquidität von Unternehmen haben können.

SEPA Überweisung

Einer der am leichtesten umsetzbaren Anforderungen betrifft dabei die SEPA Überweisung, auch als SEPA Credit Transfer bezeichnet. Anstatt wie bisher eine Überweisung per Kontonummer und Bankleitzahl durchzuführen, sind in Zukunft die internationale Bankkontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC zu verwenden. Ab dem 01.02.2014 ist für Inlandszahlungen nur noch der IBAN zu verwenden. Für Auslandszahlungen kann ab 01.02.2016 zudem auch auf den BIC verzichtet werden. Neben der Verwendung des IBAN ist zusätzlich auch das ISO 20022 XML Format zu verwenden sofern die Einlieferung auf elektronischem Wege erfolgt. Bei dem ISO 20022 XML Format ist ein Standard, der die weltweite Vereinheitlichung von Nachrichten aus dem Finanzwesen anstrebt. Weitere Infos hierzu gibt es auch unter: http://www.iso20022.org/

SEPA Lastschrift

Wer als Unternehmer viele Lastschriften von seinen Kunden durchführt, der muss in Zukunft einige Anforderungen zusätzlich erfüllen. Im Detail betrifft dies die Gläubiger-Identifikationsnummer und ein SEPA Mandat, das vom Kunden unterschrieben und vom Unternehmen gespeichert wird. Sollten Sie selbst viele Business Kunden haben, so können Sie auch die SEPA-Firmenlastschrift (Direct Debit B2B) verwenden, für welche es kein Widerspruchsrecht und zudem kürzere Fristen gibt.

Änderungen in SAP Business One durch SEPA

Das ERP System SAP Business One und SEPA führt dazu, dass einige Anforderungen, Änderungen und Ergänzungen durchzuführen sind.

Änderungen der SAP Business One Basiseinstellungen

Um die entsprechenden Änderungen durchführen zu können ist die SAP Business One Version 8.82 Patchlevel 05 oder 9.0 mit Patchlevel 04 notwendig. Aktivieren sie nun die IBAN Validierung und korrigieren sie den Bankenstamm. Vergessen Sie auch nicht das Hausbankkonto auf Gültigkeit zu überprüfen gemäß IBAN und BIC. Auch ist es meistens notwendig ihre Geschäftspapiere zu aktualisieren, damit dort in Zukunft IBAN und BIC angegeben ist.

SEPA Überweisungen mit SAP Business One

Damit Sie in Zukunft SEPA Überweisungen mit Hilfe ihres ERP Systems SAP Business One durchführen können, ist es notwendig, die Geschäftspartnerkonten zu aktualisieren, die neuen Zahlwege zuzuweisen und die offenen Belege auf die neuen SEPA Zahlwege zu aktualisieren. Bevor sie eine SEPA Überweisung durchführen können, müssen sie vorab einen neuen Zahlweg für Überweisungen anlegen. Das entsprechende Zahlformat können Sie dabei bei ihrer Hausbank erfragen. Weitere Informationen zu dem jeweiligen Elektronik Banking Internet Communication Standard erhalten Sie auch unter: http://www.ebics.de/.

SEPA Lastschrift mit SAP Business One

Damit Unternehmen in Zukunft eine SEPA-Lastschrift nutzen können sind einige weitere Schritte notwendig. Zu allererst benötigen Sie nun eine Gläubiger-Identifikationsnummer, die Sie bei der deutschen Bundesbank erhalten. Auch wenn Sie eine Gläubiger ID beantragt und erhalten haben, berechtigt dies noch nicht zur Durchführung einer Lastschrift. Eine Zulassung zum Einzug von Lastschriften im SEPA-Format erhalten Sie nur von Ihrer Hausbank. Validieren Sie nun im nächsten Schritt die Geschäftspartnerkonten, pflegen Sie die Mandatsdetails und legen Sie neue SEPA-Zahlwege für Lastschrift an und weisen Sie diese entsprechend zu. Aktualisieren Sie nun noch die offenen Belege auf den neuen Zahlweg.Anzumerken ist, dass die Erweiterungen für die Mandatsverwaltung, benötigt für die SEPA-Lastschrift erst mit dem November 2013 Patchlevel verfügbar sind.

SAP Implentierung Phasen

Ein Großteil der SAP Implementierung scheitert, wird nicht rechtzeitig gelauncht oder die Anforderungen werden nicht korrekt erfüllt. Doch mit Hilfe eines korrekten Projektplans kann der Misserfolg eines SAP Projektes minimiert werden.
Hierfür stellt die SAP die sogenannte ASAP Roadmap zur Verfügung, welche den methodischen Rahmen für die schrittweise Implementierung des ERP Systems liefert. Die ASAP Roadmap untergliedert sich dabei in die 5 Projektphasen:

  1. Projektvorbereitung
  2. Business Blueprint
  3. Realisierungsphase
  4. Vorbereitung Produktivsystem
  5. Go-Live und Supportphase

Die letztgenannte Phase des Go-Live & Support kann dabei nochmals in zwei eigenständige Projektphasen aufgeteilt werden, so dass es eine Go-Live Phase und eine eigenständige Supportphase gibt.

SAP Implentierung Phasen – Vorbereitung

Sie ist sicherlich die wichtigste Phase im SAP Projekt, denn hier werden die Eckpunkte der SAP Implementierung gelegt. Dazu zählen nicht nur die Definition der Projektziele, sondern auch die Festlegung der finanziellen als auch zeitlichen Ziele. Um alle Projektziele zu erreichen, ist es zudem notwendig einen Projektplan zu erstellen und ein Projektteam aufzustellen, dass sich nicht nur aus externen Mitgliedern wie z.B. SAP Beratern sondern auch aus internen Mitgliedern wie z.B. Schlüsselanwender zusammen setzt.

SAP Implementierung – Business Blueprint

In dieser Phase geht es darum, die vorher definierten Projektziele zu ratifizieren. Dafür werden die Geschäftsprozesse aufgenommen und analysiert, Testpläne erstellt und eine Business Process Master List generiert.

Realisierungsphase im Rahmen der SAP Implementierung

In dieser Phase werden nicht nur Anwenderdokumentationen und Schulungsunterlagen erstellt, sondern vor allem geht es in dieser SAP Implementierung Phase darum die im Business Blueprint definierten Geschäftsprozesse in den Einführungsleitfaden zu übertragen und letztendlich das SAP System zu konfigurieren.

Vorbereitung des SAP Produktivsystems

In der vorletzten Phase des SAP Projektes geht es darum nicht nur die Anwender im neuen SAP System zu schulen, sondern vor allem das Produktivsystem vorzubereiten, die Datenübernahme durchzuführen und evtl. noch offene Punkte abzuarbeiten.

SAP Implementierungsphase des Go-Live & Support

Nun wird es ernst im Rahmen des SAP Projektes! Denn das SAP System wird nun online bzw. produktiv gestellt und alle Anwender des Unternehmens können ab einem bestimmten Stichtag damit arbeiten. Hierfür ist es notwendig nicht nur das ERP System live zu schalten, sondern auch einen dementsprechenden Support und ein Helpdesk zur Verfügung zu stellen.
Anzumerken ist, dass unabhängig der Projektphasen ein Großteil vom Geschick und Können des Partners abhängt. SAP Implementierung bieten viele Partner in diesem Bereich an, u.a. auch für spezielle Branchen wie z.B. Life Sciences, Medizintechnik und Fertigungsindustrie.