Der Barcode Scanner

Barcodes sind nicht nur erst seit Einführung der Smartphones und der entsprechenden Apps in aller Munde, denn bereits seit Jahrzehnten nutzen Industrie-, Handel- und Dienstleistungsunternehmen Barcodelesegeräte um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Doch wie funktionieren eigentlich Barcode Scanner und welche unterschiedliche Modelle der Datenerfassungsgeräte gibt es überhaupt? Diese beiden Fragen wollen wir im Rahmen dieses Artikels beantworten.

Datenerfassung auf Basis des Barcodes

Die Datenerfassung des Strichcodes erfolgt optisch mit Rotlicht oder Infrarotlicht. Ein Barcode, welcher auch als Strichcode, Streifencode oder auch Balkencode bezeichnet wird, besteht aus einer optoelektronischen lesbaren Schrift, welche wiederum auf unterschiedlich breiten, parallel verlaufenden Balken und Lücken besteht. Optoelektronisch, eine Kombination aus Optik und Halbleitertechnologie, bedeutet, dass eine Umwandlung von elektronischen Daten und Energie in Lichtemission erfolgt.

Arten von Barcodes

Im Handel und Industrie stehen unterschiedliche Arten von Barcodes zur Verfügung. So gibt es neben den bekannten und vor allem im Handel eingesetzten Handelsstrichcodes wie EAN, UPC, IAN und JAN. Die erstgenannten European Article Number, kurz EAN Codes gibt es dabei in den Ausprägungen EAN 8 und EAN 13. Die Zahl drückt dabei die Anzahl der Stellen aus. Bei EAN 13 hat der Barcode 13 Stellen, inklusiv einer Prüfziffer. Der Universal Product Code, eingeführt im Jahr 1973 in USA, ist vor allem in amerikanischen Markt ein gängiger Barcode im Einzelhandel. Zur eindeutigen Kennzeichnung von Büchern und Software wird die internationale Standard Book Number, kurz ISBN verwendet. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Barcodes wie die 2/5 Familie, deren Normierung in ISO/IEC 16390 geregelt ist oder auch den Code39, geregelt in ISO/IEC 16388, den Code 93, Code 128 und vor allem seit neuesten immer mehr bekannten 2d Code, welcher auch als QR Code bekannt ist. Die Abkürzung „QR“ steht dabei für „quick response“ also „schnelle Antwort“. Weiterentwicklung des QR-Codes sind Design-QR-Codes, Micro-QR-Codes, Secure-QR-Codes und iQR-Codes.

Barcodes lesen mit Hilfe eines Barcode Scanner

Damit die Informationen, welche in den Barcodes beinhaltet sind, gelesen und weiterverarbeitet werden können, sind Barcodelesegeräte notwendig, welche auch als Barcodescanner umgangssprachlich bezeichnet werden. Diese erkennen rein optisch mit Hilfe von Rotlicht und Infrarotlicht die Strichcodes. Anschließend werden die dekodierten Daten über verschiedene Schnittstellen meist an ein ERP System weitergegeben.

Arten von Barcode Scanner

Viele verschiedene Arten von Barcodescanner stehen zur Verfügung. So gibt es neben Lesestifen, Durchzugslesern und CCD Scanners auch unterschiedliche Arten von Laserscannern wie z.B. lineare Laserscanner, Laserscanner mit linearem Raster oder auch omnidirektionale Laserscanner. Aber auch Smartphones können als Scanner genutzt werden, sofern eine entsprechende QR App installiert ist.

Barcode Handscanner mit Kabel

Einer der am häufigsten verwandtesten Arten von Barcodescanner ist der Handscanner, welcher direkt an einem Kassensystem oder PC angeschlossen ist. Hersteller wie AISCI Ident GmbH bieten unterschiedliche Modelle von Barcode Handscannern mit Kabel, u.a. den Barcodehandscanner CipherLab 100, ein günstiges Einstiegsgerät für einfache Anwendungen. Daneben gibt es aber auch sehr robuste Modelle, welche vor allem für den Einsatz im Lager und Industrie konzipiert worden sind. Dies ist z.B. beim dem Modell Datalogic PowerScan D8300 der Fall, welcher sogar Stürze aus 2m Höhe überlebt und sowohl gegen Staub als auch gegen Spritzwasser geschützt ist.
Daneben gibt es aber auch Barcodescanner, welche mit Funk ausgestattet sind und bei denen somit auf das teilweise störende Datenkabel verzichtet werden kann. Auch gibt es Scanner für 2D Codes, welche speziell für das Lesen von QR Codes zum Einsatz kommen. Im Kassenbereich von Supermärkten werden spezielle stationäre Barcode Scanner eingesetzt. Stationäre Barcodescanner können aber auch in der Industrie eingesetzt werden. Hier erfolgt der Einsatz meist im Rahmen der Fördertechnik.

SAP Testdaten

Wer schon mal eine SAP Schulung besucht hat, kennt das Phänomen. Man sitzt vor einem SAP Schulungssystem, welches nicht wirklich mit Daten gefüllt ist und somit nicht der Realität entspricht. Gleiches gilt auch wenn die eingesetzte SAP Lösung einer Transformation ausgesetzt ist.

SAP Testdaten auf Basis des Livesystems

Mit ein paar Daten, welche manuell und mit hohem persönlichem Aufwand eingegeben werden, kann natürlich nicht die Realität nachgebildet werden. Wer die Tests mit sensiblen Kundendaten aus dem SAP Livesystem durchspielt, der spiegelt zwar die Realität deutlich besser wieder, ist aber einem großen potentiellen Datenmissbrauch ausgesetzt.
In diesem Fall hilft es, wenn man sichere SAP Testdaten mit guter Qualität bei vollem Datenschutz erhält. Solche Daten bietet z.B. das Produkt SNP Data Provisioning & Masking. Es maskiert und anonymisiert ERP Daten aus dem Livesystem, welche anschließend für die Test- oder Trainingsumgebung verwendet werden können. Durch die Business-Objekt basierte Selektionsmethode können zudem ausgewählte SAP Daten für die Maskierung ausgewählt werden. Diese spezifischen Daten können für die Reproduktion von Testszenarien im Entwicklungsbereich oder aber auch für die Schulung der Supportmitarbeiter verwendet werden.
Grundsätzlicher Vorteil der Data Provisioning & Masking Anwendung ist es, dass mit Hilfe der Daten des Livesystems, Sandbox- und Projekt Systeme aufgebaut werden können, ohne dass dabei schützenswerte Daten für die Entwicklungssysteme genommen werden. Als Basis dienen letztendlich die Daten des Livesystems, welche aber entsprechend maskiert und anonymisiert werden.
Hergestellt wurde die Softwareanwendung Data Provisioning & Masking von der SNP AG. Die SNP AG, ausgeschrieben als Schneider-Neureither und Partner, wurde im Jahr 1994 gegründet und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter in Europa, Südafrika und USA. Mit einem Umsatz von 27 Millionen Euro im Jahr 2012 und Hauptsitz in Heidelberg, ist sie seit 2003 im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Weitere Produkte

Neben dem Produkt zum Erhalt von SAP Testdaten „Data Provisioning & Masking“, bietet die SNP AG zahlreiche weitere Produkte an, damit IT Landschaften schneller und wirtschaftlicher an neue Rahmenbedingungen angepasst werden können. Dazu zählt neben dem Produkt SNP Transformation Backbone, eine Software, welche die Änderungen automatisiert analysiert und standardisiert umsetzt auch der SNP Dragoman, ein Tool zur Übersetzung von Eigenentwicklungen, und zusätzlich auch die SNP Business Process Analysis. Dieses Tool ermöglicht neben der Dokumentation der Prozesse auch die Optimierung und Harmonisierung dieser.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der SNP AG

ERP Software Anbieter in der Schweiz

Die Schweiz, das Land von Heidi & Co ist nicht nur wegen dem sehr bekannten Kräuterbonbon bekannt, sondern zahlreiche Industriezweige und Firmen sind dort ansässig. Wussten Sie z.B. dass es in der Schweiz im Jahr 2012 im Gesamten 572‘000 Unternehmen gemäß der Statistik vom Bundesamt für Statistik (BFS) gab? Diese Unternehmen größtenteils im Dienstleistungsgewerbe tätig, beschäftigen dabei 4,9 Mio. Personen. Gemessen an der Beschäftigtenzahl weitere wichtige Branchen sind Industrie und Gewerbe mit 1.1 Millionen Beschäftigten und die Branche Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei mit 165.000 Beschäftigten. Vergleicht man den Schweizer Unternehmensmarkt mit dem deutschen Unternehmensmarkt so kann man mit einem Faktor von 4 kalkulieren, d.h. der deutsche B2B Markt ist auf Basis der Anzahl der Unternehmen viermal so groß wie der Schweizer B2B Markt

Was haben diese Zahlen mit Unternehmensoftware zu tun?

Vielleicht stellt sich jetzt der ein oder andere Leser unseres Blogs add-one-business.de die Frage was diese Zahlen eigentlich mit Unternehmenssoftware oder mit dem Thema ERP Software Anbieter in der Schweiz zu tun haben? Die Antwort hierzu ist relativ einfach – die Zielgruppe von Unternehmens-Software Anbieter sind klassischerweise Unternehmen. Je größer und stärker fragmentiert die potentielle Zielgruppe ist, desto mehr können sich sogenannte Industrie- & Branchenlösungen am Markt durchsetzen

Einer der größten Herausforderungen im Schweizer ERP Markt

Nicht nur gesetzlichen und bilanziellen Vorschriften sind große Herausforderung im Enterprise Resourse Planning Systemmarkt, sondern auch die Sprache, angefangen von der Benutzersprache bis hin zu den Sprachkenntnissen der Mitarbeiter in Marketing, Vertrieb und Support. In der Schweiz müssen sie hier annähernd drei Sprachen zur Verfügung stellen, angefangen von deutsch, über französisch bis hin zu italienisch.

Welche ERP Software Anbieter in der Schweiz gibt es?

In der Schweiz haben Sie ein ähnliches Softwarehersteller Bild wie in den anderen europäischen Staaten auch. Auf der einen Seite sind hier die sogenannten Value added resellers (VAR) zu nennen, welche auch als Vertriebspartner bezeichnet werden. Diese nutzen eine Unternehmenssoftware von einem Kooperationspartner, welcher der Hersteller der Software ist. Aufgabe der VAR ist es die Mittelstandssoftware zu verkaufen und es beim Kunden zu implementieren. Weitere Aufgaben und Tätigkeiten von VAR sind Support- & Schulungsdienstleistungen. Teilweise entwickeln sie auch Addon Lösungen, sogenannten Zusatzlösung auf Basis der eingesetzten Software. Vor allem größere und bekanntere ERP Hersteller haben sich solch ein VAR-Netzwerk geschaffen. So wird z.B. abas ERP durch bytics, SAP Business One durch MEPA Data, Microsoft Navision durch alpha solutions oder opacc durch Stämpfli all media vertrieben.
Auf der anderen Seite gibt es die „reinen“ Softwarehersteller, welche im Direktvertrieb und ohne Zutun von VAR das System entwickeln, vertreiben, installieren und supporten. Vor allem bei kleineren ERP-Herstellern ist dies der Fall.

Fazit zum Schweizer ERP Markt

Viele ERP Software Anbieter in der Schweiz gibt es definitiv. Um einen schnellen Überblick zu gewinnen, kann man auf sogenannten ERP Select Seiten zugreifen, aber auch ERP Studien geben immer einen guten Überblick über den Softwaremarkt. Beispielhaft namentlich genannt für eine ERP Auswahl Webseite sei hier topsoft. Diese geben einen schnellen Überblick über eine Vielzahl an Anbieter.