MBA Studium

Gut ausgebildete und erfahrene Akademiker im Bereich Handel, Versicherung, Industrie und Forschung werden im In- und Ausland gesucht. Haben Sie bereits einen Bachelor Studiengang in einem wirtschaftsrelevanten Bereich erfolgreich abgeschlossen, empfiehlt sich die Aufnahme eines Master Studiums, etwa im Bereich Sales & Service mit dem Abschluss Wirtschaftsingenieurwesen Master.

MBA Studium – Master of Business Administration

Als Wirtschaftsingenieurswesen Master stehen Ihnen zahlreiche Türen in verantwortungsvollen Führungspositionen nationaler und internationaler Unternehmen offen. Das Master Studium im Bereich „Sales & Service Engineering ist ein Vollzeitstudium in drei Semestern, das Sie mit der Ausrichtung auf General Management und Vertiefungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Dienstleistungen auf die Übernahme von Führungspositionen vorbereitet“. Hier legt das MBA Studium den fachlichen Fokus auf den gesamten Produkt- und Dienstleistungslebenszyklus sowie auf das tagtägliche Lösungsgeschäft produktorientierter Unternehmen. Die Masterstudiengänge an der FH Furtwangen bereiten Sie gezielt auf die neuen Herausforderungen vor und schulen Ihr Management Know-how und wichtige Softskills. Sie erlangen durch Teamarbeit, interkulturellem Training sowie Leadership- und Präsentationstraining in Deutsch und Englisch die Voraussetzung nach dem Master Studium eine verantwortungsvolle Führungsposition in einem Unternehmen im In- oder Ausland zu übernehmen. Durch das MBA Studium verbessern Sie Ihr unternehmerisches Handeln, denken strategischer und können Vorgesetzten, Kunden und Lieferanten problemlos auf Augenhöhe begegnen. Sie lernen im Master Studium eigene Ideen und Impulse besser einbringen zu können und qualifizieren sich dadurch natürlich automatisch für verantwortungsvollere Positionen im Unternehmen mit einer höheren Vergütung. Selbstverständlich wird durch Masterstudiengänge zudem Ihre „persönliche und intellektuelle Weiterentwicklung vorangetrieben“, sodass Sie nach dem Abschluss eines MBA Studiums stolz auf Ihr erreichtes Ziel, Wirtschaftsingenieurswesen Master, blicken können.

FH Furtwangen bietet berufsbegleitendes Studium an!

Sie können nur dann von einem MBA Studium profitieren, wenn Sie bereits einschlägige Berufserfahrungen für das Master Studium mitbringen. Daher bauen die Masterstudiengänge an der FH Furtwangen auf einen abgeschlossenen Bachelor in einem relevanten Wirtschaftsbereich sowie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung auf. Zudem sollten Sie für das MBA Studium gute englische und deutsche Sprachkenntnisse mitbringen. Hier empfiehlt sich ein berufsbegleitendes Studium an der FH Furtwangen, sodass Sie neben dem Master Studium Ihr Einkommen sichern und den Studiengang problemlos finanzieren können. Das setzt allerdings voraus, dass Sie Ihren Arbeitgeber in Ihr Vorhaben einbinden. Zwar liegen die Präsenszeiten beim MBA Studium lediglich auf einzelnen Wochen sowie auf Freitagen und Samstagen, es muss jedoch ein großer Anteil im Selbststudium zu Haus erarbeitet werden. Sie können in der Regel davon ausgehen, dass lediglich 50 Prozent des vermittelnden Stoffes in der Präsenzzeit erfolgen. Die andere Hälfte erarbeiten Sie durch Haus- und Seminaraufgaben sowie durch das ausgiebige Lernen für Klausuren. Ihr berufsbegleitendes Studium kann daher nur erfolgreich mit einem Wirtschaftsingenieurwesen Master abgeschlossen werden, wenn Sie neben Ihren beruflichen Verpflichtungen genügend freie Zeit für das MBA Studium einplanen. Für die Masterstudiengänge an der FH Furtwangen können Sie jedoch oftmals berufliche Kompetenzen oder bereits geleistete Fortbildungen auf die Regelstudienzeit anrechnen lassen. Hier ist es unter Umständen möglich, dass der Stoffumfang sowie der Anteil des Selbststudiums für das Master Studium reduziert werden kann. Dadurch wird ein berufsbegleitendes Studium für Sie erleichtert, ohne auf den vollwertigen Abschluss als Wirtschaftsingenieurwesen Master verzichten zu müssen. Informieren Sie sich daher rechtzeitig bei der FH Furtwangen, bevor Sie ein MBA Studium aufnehmen.

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Arbeitnehmer und Unternehmer

Ein Unternehmen ist nur so stark, wie seine einzelnen Mitarbeiter. Egal wie organisiert die Arbeitsabläufe, wie strukturiert die Verwaltung und wie hochwertig die Produkte einer Firma sind, erst das engagierte und qualifizierte Personal kann den Erfolg eines Unternehmens sicherstellen. Neben der Berufsausbildung spielen auch die Berufserfahrung, das Engagement und die Bereitschaft eines Arbeitnehmers eine wichtige Rolle. Klingt nach dem perfekten Angestellten und damit nach einem Wunschtraum? Mit Nichten! Der Arbeitsmarkt hält jede Menge hochqualifizierte und motivierte Arbeitnehmer bereit. Diese muss ein Arbeitgeber nur finden und von seinem Unternehmen überzeugen.   Qualifiziertes Personal suchen und finden
Die Suche nach fähigen Mitarbeitern mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen. Doch das Internet bietet mit seinen Stellenportalen gute Möglichkeiten, sich nach geeignetem Personal umzusehen. Stellenportale, wie zum Beispiel „hier“, sind eine nachhaltige und vergleichsweise kostengünstige und effiziente Form der Arbeitnehmersuche. Der Arbeitgeber schaltet eine möglichst exakt und spannend formulierte Stellenanzeige und kann sich anschließend aus den eingehenden Bewerbungen jene Arbeitnehmer aussuchen, die zum Unternehmen passen. Vorher sollte sich ein Unternehmen deshalb klarmachen, was genau gesucht wird und auf welche Kompetenzen besonderen Wert gelegt wird. Den perfekten Arbeitnehmern zu finden, ist sicherlich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Ausreichendes Potential kann jedoch geschult und weitergebildet werden und so Schritt für Schritt zum unverzichtbaren Arbeitnehmer werden.   Qualifikation der Mitarbeiter steigern
Wer als Arbeitnehmer gut ausgebildete Fachkräfte beschäftigen möchte, der sollte auch selbst etwas dafür tun! Bieten Sie Ihren Arbeitnehmern regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen an. Diese kosten zwar Geld, bringen dem Unternehmen jedoch einen erheblichen Gewinn und das gleich aus mehreren Perspektiven. Einerseits steigern Sie damit die Fähigkeiten und erweitern die Kenntnisse Ihrer Angestellten. Neue Aufgabenbereiche können übernommen und Arbeiten qualitativ hochwertiger ausgeführt werden. Andererseits steigt auch die Zufriedenheit der Arbeitnehmer. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass Ihre Angestellten das Unternehmen selbst vermarkten und mit Stolz davon berichten, für welche Firma sie arbeiten. Außerdem steigt die Identifikation mit dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer bleiben deutlich länger in einem Unternehmen, um dort ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen.

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Leasing

Der Begriff Leasing ist in aller Munde, denn heutzutage kann man fast alles „leasen“. Doch was bedeutet der Begriff überhaupt und was kann man genau alles leasen? Hierzu wollen wir im Folgenden Antworten geben und auf die einzelnen Bereiche des Leasings eingehen.

Was bedeutet Leasing?

Obwohl es keine einheitliche Definition von dem Begriff “Leasing“ gibt, wird darunter im Allgemeinen und vom englischen Wort „to lease“ ableitend, das Thema Mieten bzw. Pachten verstanden. An dieser Stelle ist aber anzumerken, dass die wortwörtliche Übersetzung des Begriffes in das Deutsche eine große Ungenauigkeit vermittelt, denn bei dieser Form der Finanzierung handelt es sich nicht um einen Mietvertrag sondern vielmehr um einen Nutzungsüberlassungsvertrag.

Formen des Leasing

Obwohl man unter dem Begriff des Leasings meist die Finanzierung eines Produktes durch einen Dritten versteht, gibt es dennoch oder auch vielmehr eine Reihe von Klassifizierungsmöglichkeiten des Leasings. Das Leasing kann folglich nicht nur in Privat- und gewerbliches Leasing sondern auch nach dem Vertragsverhältnis ( Sale and Leas Back bzw. Großobjektleasing), nach der Ausrichtung der Leasinggesellschaft ( Operatives bzw. Finanzierungsleasing), nach der Art des verleasten Produktes ( Immobilie/Mobilie) oder auch nach dem Vertriebsweg z.B. Vendorleasing, unterteilt werden.

Welche Produkte werden am häufigsten geleast?

Diese Antwort ist sehr einfach, denn auf folgende Kategorie fallen über 66% aller geleasten Objekte! Fahrzeuge aller Art wie LKW, PKW, Anhänger und Busse sind die mit Abstand am häufigsten geleasten Objekte. Auf Nummer 2 und damit die zweithäufigst geleasten Objekte und Produkte mit einem Wert von 10,8% aller geleasten Objekte sind Produktionsmaschinen. Darunter fallen z.B. neben Baumaschinen auch Gabel- und Hochregalstapler. An Nummer der 3 der am häufigsten geleasten Objekte mit einem Wert von 10,2% sind Büroaustattung und EDV.

Autoleasing- was sind die Voraussetzungen

Nachdem das Autoleasing bzw. Fahrzeugleasing die häufigste Art des Leasings ist, wollen wir nun im Folgenden auf die Voraussetzungen für einen Leasingvertrag als Privatperson eingehen. Auch wenn diese Form der Finanzierung scheinbar mühelos und ohne großen Aufwand durchführbar ist, so sind doch ein paar Kriterien zu erfüllen. Dazu zählen neben einer positiven Schufa Auskunft und einer positiven Creditreforn Auskunft auch der Erhalt eines regelmäßigen Einkommens gemäß der Fahrzeuggröße, wobei zusätzlich auch die Probezeit beim Arbeitgeber beendet sein sollte. Sollten beide letztgenannten Kriterien nicht 100% erfüllt sein, so kann durch einen Bürgen oder durch Hinterlegung einer Kaution im Gegenwert von 20-30% des Fahrzeugwertes nachgeholfen werden. Viele Unternehmen haben ein Fahrzeugleasing im Angebot. Die in München ansässige Leasingtime bietet viele Schnäppchen zum Thema Fahrzeugleasing und hat auch entsprechend günstige Fahrzeuge wie z.B. einen Seat Leon oder einen VW Golf im Angebot.

IT Leasing – SAP Business One

Nachdem es in diesem Blog immer über das Thema ERP Systeme und im speziellen um SAP Business One geht, wollen wir nach einen Auflug in die Welt des Leasings nun auch wieder zurück zum eigentlichen Thema des Blogs kommen.
Selbstverständlich ist auch im Bereich der ERP Systeme und vor allem bei Business One eine derartige Finanzierung des IT Projektes möglich. Das SAP Business One Leasing beinhaltet nicht nur das Leasen der ERP Software sondern auch die damit verbundenen Hardware. Zudem können im Rahmen des SAP Business One Finanzierung auch Nebenleistungen wie Installationskosten, Schulungskosten oder auch Kosten für Anpassungen mit eingerechnet werden. Das Finanzierungspaket wird dabei meist vom SAP Mittelstand Partner angeboten.

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Preise und Kosten

SAP Business One bietet ein Preis Leistungs Verhältnis, dass Dank dem Starter Paket schon bei 990 Euro beginnt. Wer als kleines Unternehmen noch seine Buchhaltung mit Tabellenkalkulationsprogrammen durchführt, sollte sich Gedanken machen, ob er nicht in ein ERP System investiert, welches nicht nur ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet sondern zudem die täglichen Arbeiten vereinfacht. Doch aufgepasst bei dem Preis,der nur als Lockangebot dienen kann! Wie im mittelständischen Segment üblich finden sich die Projektsummen bei 50.000 Euro+ wieder.

SAP Business One für Kleinstunternehmen

Die SAP Business One Software bietet für Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen einen kostengünstigen Einstieg vor allem durch das Starter Paket. Sollte das Unternehmen wachsen, so ist es ohne weiteres möglich, dass die ERP Software mitwächst. Der Einstieg ist dabei für 990€ pro Lizenz möglich. Das Angebot gilt dabei für bis zu 5 Benutzer. Das Starter Paket beinhaltet die Basisvariante von Business One, welche für bis zu maximal 5 User gekauft werden können. Die ERP Software beinhaltet alle Softwarefunktionen, welche Startup Unternehmen benötigen angefangen vom Buchhaltungsprogramm bis hin zur Lagerverwaltung. Im Detail beinhaltet die Firmen Software Business One Funktionen für die Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Buchhaltung, Bankenanbindung, Kundenverwaltung und eine Reihe von Standardschnittstellen wie z.B. DATEV und ELSTER Schnittstelle und Microsoft Outlook Integration.

SAP Business One Mittelstand

Für mittelständische Unternehmen ist SAP Business One auch bestens geeignet, denn sie bietet nicht nur einen kostengünstigen Einstieg in die ERP Welt, sondern kann dank ihres variablen Lizenzkaufes und dem Addon Ansatzes sehr viele Anforderungen von mittelständischen Unternehmen abbilden. Die Mittelstandssoftware ist zudem in 90 Ländern und 20 Sprachen verfügbar und kann innerhalb von 8 Wochen im Betrieb eingeführt werden. Diese kurze Einführungszeit führt dazu, dass der Mittelstandsbetrieb die Vorteile der Firmen Software sehr schnell nutzen kann und dass sich die anfängliche Investition sehr schnell amortisiert.

Preise und Kosten für SAP Business One

Die Kosten für die Umsetzung der Firmen Software setzen sich grundsätzlich aus mehreren Komponenten zusammen. Die Komponenten, welche den Preis als auch die Kosten beeinflussen sind dabei einerseits die Anzahl der Lizenzen, der Aufwand für die Installation und Anpassung, der Aufwand für die Altdatenübernahme und letztendlich der Aufwand für die Schulung der zukünftigen Business One Anwender. Grundsätzlich hängen die Kosten vor allem von der Größe des Unternehmens und den spezifischen, kundenindividuellen Anforderungen ab. Sollte eine individuelle Softwareentwicklung notwendig sein, kann dies nochmals den Preis deutlich nach oben treiben. Aus diesem Grund bietet es sich an, nach fertigen und meist kostengünstigeren Zusatzlösungen für die Firmensoftware zu suchen.

SAP Kosten online berechnen

Mit den notwendigen Informationen können die SAP Kosten sehr schnell online berechnet werden.

Der Preis der Lizenzen

Hier sind zwei Arten von Lizenzen für jeden Benutzer zu unterscheiden. Einerseits gibt es die Professional User Lizenz und andererseits die Limited User Lizenz. Beide Arten der Lizenzen unterscheiden sich insofern, dass die erstgenannte Lizenz „ Prof User Lizenz“ einen Vollzugriff auf alle Module der SAP Mittelstand Software hat und die letztgenannte Lizenz „Limited User“ nur auf ausgewählte Module der Mittelstandsoftware Zugriff hat. Unlimitierten Zugriff auf alle Funktionen und Bereiche gewährt somit die „Prof-User-Lizenz“ , mit einem Basispreis von 2500 Euro (Stand 2009). Für den eingeschränkten Zugriff mit Hilfe der „Limit-User-Lizenz“ ist ein Preis von 1250 Euro pro Lizenz zu bezahlen. Die „Limit-User-Lizenz“ ist dabei in den Varianten Finanzwesen, Logistik oder CRM verfügbar. Zudem wird für jede Lizenzart eine „MS SQL-Benutzer –Lizenz benötigt, welche für einen Preis von 240 € gekauft werden kann.

Beratungskosten für die Mittelstand Software

Entscheidend ist hier die Größe des Unternehmens und die individuellen Kundenanforderungen. Ist ein kompliziertes System mit komplexen Anpassung und vielleicht die Migration von Daten erforderlich, so kann dies dies die Beratungskosten mehr oder weniger stark beeinflussen. Soll jedoch eine Standardlösung eingeführt werden, so ist dies relativ schnell und ohne große Beratungskosten möglich.Die Kosten für die Beratung liegen in Abhängigkeit der Kenntnisse des Beraters bei ca. 1000 Euro pro Tag (Stand 2009)

Schulungspreis

Anwender werden meist durch kompetente Berater vor Ort, also im mittelständischen Unternehmen geschult. Alternativ bietet es sich auch, dass die Mitarbeiter an einer SAP Business One Schulungsakademie teilnehmen. Die Ausbildung erfolgt dabei meist in einer kleinen Anzahl in verschiedenen Funktionsbereichen wie z.B. Administration, Finanzwesen oder Jahresabschluss. Zu einem erschwinglichen Preis von ca. 990 Euro pro Teilnehmer für 3 Tage SAP Business One Schulung erhalten Mitarbeiter in den Schulungsräumen des SAP Partners die notwendigen Informationen. Eine Teilnahme an einer Schulungsakademie bietet sich vor allem vor der Einführung der Firmen Software an um vorab Kompetenzen auf Seiten des Unternehmens aufzubauen. Auch nach der Einführung der Firmensoftware bietet sich eine derartige Schulung für ausgewählte Mitarbeiter in speziellen Funktionen an. Während der Einführung empfiehlt es sich nicht nur aus Kostengründen eine Vor-Ort-Schulung beim Unternehmen durchzuführen.

Wartungskosten

Die jährlichen Instandhaltungskosten, auch als Wartungskosten bezeichnet, werden auf der Grundlage der Lizenzkosten berechnet. Grundsätzlich müssen Sie mit einem Durchschnitt von 20% der Anschaffungskosten der Lizenzen rechnen.

Kosten einer einfachen Installation

Die Kosten für eine einfache Installation von SAP Business One betragen ca. 15.000 Euro und setzen sich aus 4 Lizenzen mit einer Umsetzung von 1 Woche zusammen. Im Detail handelt es sich dabei um eine einfache Konfiguration ohne Altdatenübernahme für ein Dienstleistungsunternehmen, das einen Jahresumsatz von ca. 2 Millionen Euro erzielt.

Kosten einer Standardinstallation

Für eine Standardinstallation z.B. für ein Großhandelsunternehmen mit einem Jahresumsatz von ca. 10 Millionen Euro und 8 Usern (Anwender) sind bei einer Einführungszeit von ca. 4 Wochen mit Kosten (Beratungkosten+Lizenzkosten) von ca. 35.000 Euro zu rechnen. Neben der Grundinstallation beinhaltet das Projekt dabei auch die Anpassung von Berichten und Formularen sowie geringer Anpassung von Schnittstellen.

Kosten einer komplexen Installation

Für die Einführung einer komplexen SAP Business One Installation sind ca.70.000 Euro zu kalkulieren. Die Projektlaufzeit beträgt dabei ca. 3 Monate. Eine komplexe Installation von SAP Business One kommt z.B. für ein Fertigungsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 Millionen Euro und 20 Lizenzen vor. Das Projekt beinhaltet dabei nicht nur Anpassungen im Bereich Finanzwesen und Berichtswesen, sondern auch verschiedene Anbindungen wie z.B. DATEV Schnittstelle oder Microsoft Outlook Integration. Daneben wird im Rahmen des Projektes ein Addon für die Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung installiert und entsprechend angepasst. Auch erfolgt im Rahmen der komplexen SAP Business Installation ein Datenimport aus dem bestehenden alten ERP System. Weitere Informationen zu der SAP Mittelstandslösung finden Sie auch auf folgenden Seiten: – Business One Module und Funktionen im ÜberblickSAP Business One Lizenz Kosten

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SAP Business One und SEPA

Mit Wirkung zum 01.02.2014 wird die Single Euro Payments Area nun Wirklichkeit. Um SAP Business One und SEPA nutzen zu können sind einige Änderungen im ERP System notwendig, welche wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

Was ist SEPA?

SAP Business One SEPA 300x200 SAP Business One und SEPA
SAP Business One SEPA

Die Abkürzung steht für Single Euro Payments Area oder auch Einheitlicher Euro Zahlungsverkehrsraum, der die bargeldlose Zahlung im europäischen Raum vereinfachen soll, indem das Bankwesen standardisiert werden soll. Im Detail hat SEPA eine Reihe von Zahlungsprodukten hervorgebracht, angefangen von der SEPA Überweisung über die SEPA Kartenzahlung bis hin zur SEPA Lastschrift.

Änderungen durch SEPA Anforderungen

Aufgrund der neuen SEPA Vorschriften sind nun einige Änderungen für Unternehmen zu verzeichnen, welche teilweise erheblichen Einfluss auf die Liquidität von Unternehmen haben können.

SEPA Überweisung

Einer der am leichtesten umsetzbaren Anforderungen betrifft dabei die SEPA Überweisung, auch als SEPA Credit Transfer bezeichnet. Anstatt wie bisher eine Überweisung per Kontonummer und Bankleitzahl durchzuführen, sind in Zukunft die internationale Bankkontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC zu verwenden. Ab dem 01.02.2014 ist für Inlandszahlungen nur noch der IBAN zu verwenden. Für Auslandszahlungen kann ab 01.02.2016 zudem auch auf den BIC verzichtet werden. Neben der Verwendung des IBAN ist zusätzlich auch das ISO 20022 XML Format zu verwenden sofern die Einlieferung auf elektronischem Wege erfolgt. Bei dem ISO 20022 XML Format ist ein Standard, der die weltweite Vereinheitlichung von Nachrichten aus dem Finanzwesen anstrebt. Weitere Infos hierzu gibt es auch unter: http://www.iso20022.org/

SEPA Lastschrift

Wer als Unternehmer viele Lastschriften von seinen Kunden durchführt, der muss in Zukunft einige Anforderungen zusätzlich erfüllen. Im Detail betrifft dies die Gläubiger-Identifikationsnummer und ein SEPA Mandat, das vom Kunden unterschrieben und vom Unternehmen gespeichert wird. Sollten Sie selbst viele Business Kunden haben, so können Sie auch die SEPA-Firmenlastschrift (Direct Debit B2B) verwenden, für welche es kein Widerspruchsrecht und zudem kürzere Fristen gibt.

Änderungen in SAP Business One durch SEPA

Das ERP System SAP Business One und SEPA führt dazu, dass einige Anforderungen, Änderungen und Ergänzungen durchzuführen sind.

Änderungen der SAP Business One Basiseinstellungen

Um die entsprechenden Änderungen durchführen zu können ist die SAP Business One Version 8.82 Patchlevel 05 oder 9.0 mit Patchlevel 04 notwendig. Aktivieren sie nun die IBAN Validierung und korrigieren sie den Bankenstamm. Vergessen Sie auch nicht das Hausbankkonto auf Gültigkeit zu überprüfen gemäß IBAN und BIC. Auch ist es meistens notwendig ihre Geschäftspapiere zu aktualisieren, damit dort in Zukunft IBAN und BIC angegeben ist.

SEPA Überweisungen mit SAP Business One

Damit Sie in Zukunft SEPA Überweisungen mit Hilfe ihres ERP Systems SAP Business One durchführen können, ist es notwendig, die Geschäftspartnerkonten zu aktualisieren, die neuen Zahlwege zuzuweisen und die offenen Belege auf die neuen SEPA Zahlwege zu aktualisieren. Bevor sie eine SEPA Überweisung durchführen können, müssen sie vorab einen neuen Zahlweg für Überweisungen anlegen. Das entsprechende Zahlformat können Sie dabei bei ihrer Hausbank erfragen. Weitere Informationen zu dem jeweiligen Elektronik Banking Internet Communication Standard erhalten Sie auch unter: http://www.ebics.de/.

SEPA Lastschrift mit SAP Business One

Damit Unternehmen in Zukunft eine SEPA-Lastschrift nutzen können sind einige weitere Schritte notwendig. Zu allererst benötigen Sie nun eine Gläubiger-Identifikationsnummer, die Sie bei der deutschen Bundesbank erhalten. Auch wenn Sie eine Gläubiger ID beantragt und erhalten haben, berechtigt dies noch nicht zur Durchführung einer Lastschrift. Eine Zulassung zum Einzug von Lastschriften im SEPA-Format erhalten Sie nur von Ihrer Hausbank. Validieren Sie nun im nächsten Schritt die Geschäftspartnerkonten, pflegen Sie die Mandatsdetails und legen Sie neue SEPA-Zahlwege für Lastschrift an und weisen Sie diese entsprechend zu. Aktualisieren Sie nun noch die offenen Belege auf den neuen Zahlweg.Anzumerken ist, dass die Erweiterungen für die Mandatsverwaltung, benötigt für die SEPA-Lastschrift erst mit dem November 2013 Patchlevel verfügbar sind.

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SAP Implentierung Phasen

Ein Großteil der SAP Implementierung scheitert, wird nicht rechtzeitig gelauncht oder die Anforderungen werden nicht korrekt erfüllt. Doch mit Hilfe eines korrekten Projektplans kann der Misserfolg eines SAP Projektes minimiert werden.
Hierfür stellt die SAP die sogenannte ASAP Roadmap zur Verfügung, welche den methodischen Rahmen für die schrittweise Implementierung des ERP Systems liefert. Die ASAP Roadmap untergliedert sich dabei in die 5 Projektphasen:

  1. Projektvorbereitung
  2. Business Blueprint
  3. Realisierungsphase
  4. Vorbereitung Produktivsystem
  5. Go-Live und Supportphase

Die letztgenannte Phase des Go-Live & Support kann dabei nochmals in zwei eigenständige Projektphasen aufgeteilt werden, so dass es eine Go-Live Phase und eine eigenständige Supportphase gibt.

SAP Implentierung Phasen – Vorbereitung

Sie ist sicherlich die wichtigste Phase im SAP Projekt, denn hier werden die Eckpunkte der SAP Implementierung gelegt. Dazu zählen nicht nur die Definition der Projektziele, sondern auch die Festlegung der finanziellen als auch zeitlichen Ziele. Um alle Projektziele zu erreichen, ist es zudem notwendig einen Projektplan zu erstellen und ein Projektteam aufzustellen, dass sich nicht nur aus externen Mitgliedern wie z.B. SAP Beratern sondern auch aus internen Mitgliedern wie z.B. Schlüsselanwender zusammen setzt.

SAP Implementierung – Business Blueprint

In dieser Phase geht es darum, die vorher definierten Projektziele zu ratifizieren. Dafür werden die Geschäftsprozesse aufgenommen und analysiert, Testpläne erstellt und eine Business Process Master List generiert.

Realisierungsphase im Rahmen der SAP Implementierung

In dieser Phase werden nicht nur Anwenderdokumentationen und Schulungsunterlagen erstellt, sondern vor allem geht es in dieser SAP Implementierung Phase darum die im Business Blueprint definierten Geschäftsprozesse in den Einführungsleitfaden zu übertragen und letztendlich das SAP System zu konfigurieren.

Vorbereitung des SAP Produktivsystems

In der vorletzten Phase des SAP Projektes geht es darum nicht nur die Anwender im neuen SAP System zu schulen, sondern vor allem das Produktivsystem vorzubereiten, die Datenübernahme durchzuführen und evtl. noch offene Punkte abzuarbeiten.

SAP Implementierungsphase des Go-Live & Support

Nun wird es ernst im Rahmen des SAP Projektes! Denn das SAP System wird nun online bzw. produktiv gestellt und alle Anwender des Unternehmens können ab einem bestimmten Stichtag damit arbeiten. Hierfür ist es notwendig nicht nur das ERP System live zu schalten, sondern auch einen dementsprechenden Support und ein Helpdesk zur Verfügung zu stellen.
Anzumerken ist, dass unabhängig der Projektphasen ein Großteil vom Geschick und Können des Partners abhängt. SAP Implementierung bieten viele Partner in diesem Bereich an, u.a. auch für spezielle Branchen wie z.B. Life Sciences, Medizintechnik und Fertigungsindustrie.

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Funktion von SAP Business One – Serienbrief

Die einfachste Form Serienbriefe zu erstellen, ist immer dort, wo die Kundendaten bereits vorliegen. Aus diesem Grund bietet es sich an, Serienbriefe auch direkt aus SAP Business One zu erstellen. Denn dort liegen nicht nur alle für den Serienbrief notwendige Informationen in den Kundenstammdaten vor, sondern es können auch Aktivitäten dem Kundenstamm zugeordnet werden. Diese Aktivitätenzuordnung ermöglicht es dem Vertrieb einen Einstiegspunkt für das nächste Telefonat oder Gespräch mit dem Kunden nach dem Motto: „Haben Sie unsere Aktion per Brief erhalten“ zu finden.
Für die Erstellung von Serienbriefen in SAP Business One gibt es dabei verschiedene Wege, angefangen von kostenlosen Varianten bis hin zu entsprechenden Addons, welche sogar eine Kampagnenverwaltung ermöglichen.

SAP Business One Serienbrief – die kostenlose Variante

Die kostenlose Variante zur Erstellung von Serienbriefen wird mit der Exportfunktion von Business One und Microsoft Word durchgeführt. Hierfür wird eine Abfrage in dem ERP System erstellt nach den Kriterien SELECT T0.[CardCode], T0.[CardName], T0.[Address], T0.[ZipCode], T0.[City] FROM OCRD T0 WHERE T0.[CardType] = [1]. In dieser Abfrage werden alle Kundennamen inklusiv Adresse, PLZ und Stadt aufgeführt. Sofern benötigt kann man sich auch zusätzlich noch den Ansprechpartner auflisten lassen oder andere Informationen wie Telefon oder Mailadresse. Anschließend wird diese Excelliste mithilfe der Serienbrieffunktion von Microsoft Word verbunden, der Serienbrief erstellt, evtl. gedruckt, verpackt und versendet. Sollten noch Briefmarken oder Kuverts benötigt werden, hier gehts zum Shop.

SAP Business One Serienbrief – kostenpflichtige Addons

Eine weitere Variante zur Erstellung von Serienbriefen ist die Verwendung von SAP Business One Addons. Hierfür kann z.B. mit Hilfe des coresuite designers zuerst eine Abfrage erstellt werden, welche einen bestimmten Kundenkreis auswertet. Für diesen Kundenkreis wird ein entsprechendes Layout mit entsprechenden Texten erstellt und als pdf Format exportiert, das anschließend gedruckt werden kann. Auch wenn diese Lösung den Nachteil der Kosten hat, reduziert sie vor allem im Folgenden den Arbeitsaufwand deutlich.

Eine weitere Lösung ist das kostenpflichtige Kampagnenmanagement Addon. Dieses Addon ermöglicht ebenso die Erstellung von Serienbriefen, bietet aber zudem noch den großen Vorteil der Aktivitätenzuordnung.

Fazit: Serienbriefe in SAP Business One

Wer ab und an Serienbriefe mit Business One erstellt, der ist mit der Standardfunktion des ERP Systems und Microsoft Word bzw. Excel sehr gut bedient. Zentraler Anlaufpunkt ist dabei der Abfragegenerator mit dessen Hilfe eine entsprechende Abfrage erstellt wird. Bei häufiger Erstellung von Serienbriefen sollte darüber nachgedacht werden entweder den Coresuite Layout Designer entsprechend anzupassen oder ein entsprechendes Kampagnenmanagement Addon einzusetzen.

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SAP System Usability verbessern

Der Erfolg von SAP Systemen, egal ob die mittelständische SAP Business One Lösung oder das SAP System für Konzerne namens SAP ERP, basiert darauf dass sie flexible erweitert werden können. Dank dieser Softwaretechnologie können annähernd alle Anforderungen von Unternehmen, egal ob Handelsunternehmen für Spezialbedarf mit Produktvarianten oder Bauunternehmen im Projektgeschäft in der ERP Software abgebildet werden. Diese beiden genannten Branchen sind nur ein Auszug an Beispielunternehmen, welche mit einem SAP System bedient werden können. Die Größe der Unternehmen spielt dabei eine untergeordnete Rolle, denn das Softwareunternehmen aus Walldorf bedient dank verschiedener Softwarelösungen eigentlich alle Unternehmensgrößen.

Spezialisierte Partner erweitern SAP System

Zahlreiche Partner haben sich auf die Erweiterung von SAP Systeme konzentriert. Hierfür bieten sie je nach Anwendung teilweise vorgefertigte Zusatzlösungen oder entwickeln kundenindividuell spezielle Zusatzlösungen, welche auch als Addons bezeichnet werden. So gibt es z.B. einige SAP Business One Partner, welche für die mittelständische ERP Software eine Zusatzlösung im Bereich Projektmanagement anbieten. Aber auch Zusatzlösungen im Bereich Layoutdesign, Zeiterfassung oder auch spezielle Automotive Lösungen sind im Addon Markt für SAP business One erhätlich. Diese Erweiterungen konzentrieren sich dabei aber nicht nur auf die mittelständische Business One Software, sondern oder auch viel mehr im Bereich der Konzernlösung von SAP. Hierbei geht es aber nicht nur um das Erweiternn und Hinzufügen von Softwarefunktionen, sondern in den letzten Jahren auch vor allem um die Verbesserung der Usability mit dem Ziel dass Softwareanwender intuitiv und gerne damit arbeiten.

mindsquare verbessert SAP Usability

Eine Anbieter, der sich auf die Verbesserung der SAP Usability spezialisiert hat, ist die mindsquare GmbH mit Sitz in Seelze. Diese veredeln SAP Software dank ihres guten Wissens im User Interface Design und in den SAP User Interface Technologien. Zudem bieten sie Schulungen im Bereich des Business Object Processing Framework. Dieses Framework, kurz auch als BOPF bezeichnet, ist ein SAP Entwicklungswerkzeug, das auf ABAP basiert und mit dem Softwareapplikationen auf Basis von Geschäftsobjekten sowohl modelliert als auch entwickelt werden können. Anzumerken ist, dass mit diesem SAP Entwicklungswerkzeug die Geschäftslogik von der UI-Logik getrennt wird. Erhältlich ist das Business Object Processing Framewok im Rahmen von SAP NetWeaver 7.4. Weitere Informationen sowohl zu mindsquare als auch zu BOPF findet man unter: http://erlebe-software.de

 

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SAP: Der Gigant aus Walldorf

Noch vor der endgültigen Entwicklung eines Personal Computers, besser PC, hatten fünf junge Männer, allesamt Mitarbeiter bei IBM, im Jahre 1972 die Idee, eine Softwarefirma zu gründen. Der bekannteste von ihnen dürfte Dietmar Hopp sein, der durch sein Engagement als Mäzen des Bundesligaclubs TSG 1899 Hoffenheim vermehrt in den Tagesmedien aufgetaucht ist. Neben ihm waren damals noch Hasso Plattner, der heutige Aufsichtsratsvorsitzende des Softwarekonzerns, Claus Wellenreuther, Klaus Tschira und Hans-Werner Hector in die Gründung involviert. Ihre Idee war es, Abläufe in Unternehmen mit spezieller Software zu optimieren. Dadurch wurden Aufgaben wie Buchhaltung oder Lohnabrechnung entscheidend vereinfacht und die Lochkarte als Datenträger schied aus. Der Ansatz war denkbar einfach: Anstatt über Umwege sollte es möglich sein, die eigenen Daten direkt via Tastatur und Bildschirm in den Computer einzuspeisen. Das sogenannte OLTP (Online Transaction Processing, zu Deutsch: Echtzeit-Transaktionsverarbeitung) wurde dadurch begründet: Vorher wurden Daten gesammelt, um sie in einem Stapel, in sogenannten Batches, zu verarbeiten. Nun war es möglich, die Vorgänge mit Eingabe der Daten sofort in Prozesse einzubinden. Das hatte mehrere Vorteile, zum einen, dass die Abläufe auf die Weise beschleunigt und vereinfacht werden konnten, zum andern, dass es eine Lösung für mehrere Problemfelder gab. Die SAP-Gründer gaben diesem Software-Urtypus später den Namen „SAP R/1“.

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© Chen Wu – flickr.com

Raus aus den Kinderschuhen

1976 erblickte neben der bereits 1972 gegründeten „Systemanalyse und Programmentwicklung GbR“ die bis heute existente „SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“ das Licht der Welt und übernahm die Rechte der GbR im Jahre 1981. Mit der Verbreitung leistungsstärkerer Rechner gewann SAP auch immer mehr Interessenten für seine innovativen Softwarelösungen. Auch die Anwendungsbereiche der Software wurden in dieser Phase stetig erweitert, so dass ein immer breiteres Spektrum an Unternehmen die Dienste der Walldorfer in Anspruch nahm. Seit 1988 ist SAP eine AG und geht als Aktiengesellschaft auch an die Börse. Im Zuge dieser Entscheidung erhöhte sich in diesem bezeichnenden Jahr das Grundkapital von 5 Millionen DM auf 60 Millionen DM. Die Vorstellung des neuen Betriebssystems „SAP R/2“ sowie das stetige Wachstum des Unternehmens wurden 1989 sogar mit der Auszeichnung als „Unternehmen des Jahres“ durch das manager magazin belohnt. Der wirkliche Boom ereignete sich seit der Vorstellung des Betriebssystems „SAP R/3“ 1991, das mit vergleichsloser Benutzerfreundlichkeit überzeugte, und mit dem Aufschwung von Microsoft, der den Grundstein für die Verbreitung des Computers in alle Bereiche des Lebens und der Arbeit legte. Bis heute hat SAP mehrere Unternehmen übernommen, wie zuletzt für 2,5 Milliarden Euro den Cloud-Applikationen-Anbieter „Success Factors“, um so das Portfolio noch erweitern zu können. Heute zählt der Konzern über 66.000 Mitarbeiter, 248.500 Kunden, einen Jahresumsatz von 16,2 Milliarden Euro und hat mit 61,8 Milliarden Euro Börsenwert die Poleposition als wertvollstes deutsches Unternehmen inne.

Softwarelösungen, aber was?

SAP bedient ein unglaublich umfangreiches Feld von Anforderungen. Für praktisch jede Unternehmensform bietet es Lösungen an, wobei der Fokus auf mittelständischen und Großunternehmen liegt. © Bluekey – SAP Buisness One – flickr.com Hauptgeschäftsfeld ist das „Enterprise Resource Planning“, kurz ERP. Das von SAP angebotene Produkt nennt sich „SAP Business One“ und dient der Maximierung des Effizienzgrades in einem Unternehmen. Dadurch lassen sich unnötige Ausgaben minimieren und Reibungsverluste vermeiden. Des Weiteren bietet SAP Lösungen für den Finanzbereich mit dem sogenannten „SAP BankAnalyzer“ an, der Kalkulation, Analyse und Bewertung für Finanzprodukte übernimmt. Auch das Anlegen von Data-Warehouses kann durch eine Software von SAP gestützt werden, „SAP Enterprise Warehouse“. Das Kerngeschäft, nämlich die Datenbanklösungen, werden auch weiterhin durch diverse Programme gelöst, SAP IQ oder SAPDB seien genannt. Praktisch für jeden Bereich eines Unternehmens lässt sich eine Lösung von SAP finden. Die Walldorfer bieten ebenfalls diverse Programme zur Schulung an, damit der Kunde die elektronische Datenverarbeitung ohne fremde Hilfe bewerkstelligen kann, zum Beispiel die „SAP ERP Simulation“ oder das „SAP Enterprise Learning“.

Das Beiwerk

Durch den enormen Angebotsumfang lassen sich das ERP oder andere Programme nicht ohne Weiteres bestellen. Es ist wichtig, sich diesbezüglich beraten zu lassen, damit die Systemoptimierung auch wirklich das Optimum rausholt. Neben den hauseigenen Beratern von SAP gibt es auch noch verschiedene andere Unternehmen, die sich auf die Software der Walldorfer und insbesondere deren Integration spezialisiert haben. Aber auch in rechtlichen Fragen kann die Verwendung von SAP Software nicht immer ganz eindeutig sein. Deshalb bietet sich eine Beratung, wie sie beispielsweise die exali GmbH vertreibt, an. Die Arbeit mit Software von SAP kann eine absolute Win-win-Situation bedeuten, solange gewissenhaft mit den bereitgestellten Ressourcen umgegangen und das nötige Kleingeld in die Optimierung des Unternehmens investiert wird. Nicht umsonst ist das Unternehmen schließlich von einer Idee an die Spitze der weltweiten Softwarekonzerne aufgestiegen.

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Ist SAP Business One kostengünstig?

Wer sich als Unternehmer für die Einführung einer ERP Software im Allgemeinen und im speziellen von SAP Business One entscheidet, stellt sich spätestens bei Unterzeichnung des Vertrages die Frage, ob die ERP Software kostengünstig ist. Die Frage nach dem Preis der mittelständischen ERP Software namens SAP Business One, welche sich speziell an Unternehmen von 1-150 Mitarbeiter richtet, möchten wir im Folgenden beantworten. Bei Fragen und Anmerkungen zu diesem Artikel können Sie gerne das untenstehende Kommentarfeld benutzen.

Sind Lizenzpreise von bis zu 2500 Euro günstig?

Wer sich für die Einführung von SAP Business One entscheidet, der muss mit einmaligen Lizenzkosten von bis zu 2500 Euro pro Softwarelizenz rechnen. Zu diesem Preis kommen noch jährliche Wartungskosten von ca. 500 Euro pro Lizenz. Wer mit dem Standardfunktionen nicht zurecht kommt, wie z.B. dem Layoutdesigner, der benötigt noch sogenannte Erweiterungslösungen, auch unter dem Namen Add Ons bekannt. Für diese werden je nach Anwendungsfall Preise in Höhe von 100-2500 Euro pro Softwarelizenz von Drittunternehmen, welche die Addons entwickeln, aufgerufen. Zusätzlich zu den Wartungskosten für Business One fallen auch hier wieder Wartungskosten in ähnlicher Höhe an. Als Richtwert kann man sagen, dass die jährlichen Wartungskosten ca. 20% des einmaligen Softwarepreises ist. Folgendes Beispiel soll dies nochmals verdeutlichen:

  1. Einmalinvestition: SAP Business One Professional User=2500€
  2. Einmalinvestition: Add On für SAP Business One= 500€
  3. Gesamtsumme: 3000€
  4. Jährliche Wartungskosten: 3000€*20%= 600€

Sind Wettbewerber wie Sage oder Microsoft günstiger

Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Nein“ beantworten. Vergleicht man alle drei identischen Softwaresysteme so ist kein Preisunterschied zu erkennen. Alle drei Softwaresysteme finden sich in der gleichen Preisklasse. Vor allem bei Sage sollten sich Unternehmer die jeweilige ERP Software genau ansehen, denn der Softwarehersteller bietet verschiedene ERP Systeme für die Zielgruppe „Klein und mittelständische Unternehmen“. So entspricht z.B. PC Kaufmann nicht dem Funktionsumfang von Business One.

So sparen Sie ERP System Lizenzkosten und Wartungskosten

Bevor sich Unternehmen für die Einführung von SAP Business One entscheiden, sollten sie genau die Anzahl und Art der benötigten Softwarelizenzen analysieren, denn nicht jeder Arbeitsplatz benötigt die teuerste Business One Professional User Lizenz. Zusätzlich sind bei Abnahme einer größeren Anzahl an Softwarelizenzen Volumenrabatte möglich. Auch bietet es sich bei der Entscheidung an, mehrere SAP Partner in die Verhandlung zu integrieren um sowohl Lizenzkosten als auch Wartungskosten zu sparen. Wenn Sie gerade vor der Entscheidung für SAP Business One stehen und nicht genau wissen, wie viel Sie sparen können, dann schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular und wir setzen uns gerne mit Ihnen in Verbindung um nähere Einzelheiten zu besprechen.

Weitere Informationen und im speziellen zu den SAP Business One Funktionen finden sie hier.

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